Der blaue Stachelsäuger ist nicht kleinzukriegen.
Der Windkanal des Konkurrenten ist für Tricks sehr nützlich.
Segas Vorzeigemaskottchen ist bei seiner Fangemeinde vor allem für seine Jump&Run-Künste und seine unglaubliche Geschwindigkeit bekannt. Im neuesten Serien-Ableger Sonic Riders klemmt sich der blaue Igel - oder einer von 15 weiteren Charakteren - auf ein Hoverboard und bestreitet mehrere Rennen.
Während der Rennaction macht sich der Spieler Beschleunigungsfelder und Power-ups wie etwa Extraluft-energie oder Bomben zunutze, um einen Platz auf dem Siegertreppchen zu ergattern. Besonderes Augenmerk liegt beim Gameplay auf der Möglichkeit, auf den Windverwirbelungen des Vordermanns zu surfen. Auf diese Weise ist die Verfolgung des Konkurrenten leichter, man folgt dem Streckenverlauf nahezu automatisch und kann jederzeit Kunststückchen ausführen, um so die Luftenergie seines Boards aufzufrischen - denn ist die komplett verbraucht, muss man laufen.
Das Geschwindigkeitsgefühl, die unkomplizierte Action und die flotte Grafik sollten vor allem Fans gefallen. Alle anderen werden sehr schnell durch die Kombination aus chaotischer Streckenführung und unangenehm träger Steuerung, die bei einem derart geschwindigkeitsbetonten Titel für gelegentlichen Frust sorgt, abgeschreckt.
