Mit mehreren Mitspielern steigt die Stimmung.
Seit es sich Virtua Tennis 2 trotz heftigem Kantenflimmern und Optionsarmut auf dem Genre-Thron gemütlich gemacht hat, wagten sich kaum Konkurrenten auf den Centre-Court. Relativ überraschend trudelte jetzt der zweite Teil von Namcos Smash Court-Reihe in der Redaktion ein und noch überraschender war die hohe Qualität des Spiels. Die Menüstruktur und die Präsentation sind fast 1:1 von Segas Referenz kopiert, detailliert nachgebaute männliche und weibliche Originalspieler sind ebenfalls mit an Bord. Im Karriere-Modus bastelt man sich seinen eigenen Tennis-Profi zusammen, verbessert seine Fähigkeiten im Training und sammelt in Matches Erfahrung. Ziel ist es selbstverständlich, die Nummer 1 der Weltrangliste zu werden. Spielerisch bietet Smash Court 2 im Vergleich zur Konkurrenz etwas mehr Vielfalt. Slices, Lobs, Stopbälle und kräftige Schmetterschläge verlangen allerdings in erster Linie nach perfektem Timing. Nur wer im richtigen Moment zum Schlag ausholt, setzt den Gegner unter Druck. Die prinzipiell gute Idee wurde leider nicht perfekt umgesetzt. Es mutet schon etwas seltsam an, wenn man einen langsamen Ball perfekt anvisiert und ihn dann nur aufgrund einer Millisekunde zu langen Zögerns meterweit ins Aus zimmert. Trotzdem ist Namcos Beitrag zum Thema weit über dem Niveau der zahlreichen anderen Vertreter des Genres. Virtua Tennis 2 bleibt an der Spitze, allerdings wäre es langsam mal Zeit für einen dritten Teil, der vor allem technisch sauber in Szene gesetzt wird.
Bildergalerie: Smash Court Tennis Pro Tournament 2
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