HAR, HAR, HAR! Lassen Sie auf der PSP den Piraten raushängen.
Die feindlichen Flotten können Sie mit simplen Bombardements ins Wanken bringen.
BILD: 2K GAMES
Mit Sid Meiers Pirates! wagt Take Two die Portierung des Kulttitels auf die PSP. Bereits 1987 erschien das Ur-Pirates für den PC und hat sich bis heute seinen Weg durch verschiedene Videospielsysteme gebahnt. Zuletzt in Form eines Remakes auf der Xbox. Sonys Handheld-Version stellt eine Portierung dieses Remakes dar. Die Story ist schnell erzählt: Das junge Mitglied einer Adelsfamilie wird von einem bösen Marquis all seiner Güter entledigt und seiner Familie beraubt.
Klare Sache, dass der Held zehn Jahre später Rache nehmen will. Als Pirat versteht sich.
In der örtlichen Taverne entscheiden Sie sich zunächst für eine von vier Parteien (Engländer, Spanier, Holländer oder Franzosen) und wählen somit den Schwierigkeitsgrad Ihrer Odyssee. Wie es der Zufall will, lungern im Pub einige arbeitslose Matrosen herum. Werfen Sie ihnen ein paar Goldtaler vor die Füße, und sie sind Ihnen hörig.
Doch müssen Ihre Mannen auf der langen Reise durch das endlose Meer bei Laune gehalten werden. Gönnen Sie ihnen Ruhephasen und sorgen Sie für warme Mahlzeiten. Nur so können Sie im späteren Spielverlauf eine Meuterei vermeiden. Auch auf der PSP steht Ihnen zu Beginn ein riesiges, frei erforschbares Meergebiet zur Verfügung: Der non-lineare Spielverlauf schickt Sie dabei von Port Royale bis Gibraltar.
Die Fahrt bis ans virtuelle Ende der Welt kann schon mal mehrere Minuten dauern. Auf Ihrer Reise begegnen Sie feindlichen Flotten, die Sie jederzeit zum Kampf herausfordern können. Neben simplen Bombardements dürfen Sie an Bord des feindlichen Schiffes klettern und sich mit dem Käpt'n ein faires 1:1-Duell liefern. Geht der Anführer über Bord, sacken Sie Crew und Schätze ein. Mit den erbeuteten Gütern dürfen Sie so Handel betreiben und Ihre Streitmächte ausbauen.
Die Ladezeiten sind erfreulich kurz gehalten, und auch die Grafik ist in den Nahaufnahmen durchaus nett anzusehen. Sprachausgabe gibt's hingegen keine, Sie werden lediglich ein paar sich wiederholende Sprachsamples zu hören bekommen.
