Einer der Bossgegner in Form einer Riesenspinne mit Tigerkopf ist leicht zu knacken.
Wiederbelebte Spielehelden gibt es immer wieder. Einige schaffen den Sprung in die dritte Dimmension mit Bravour, andere haben Schwierigkeiten und können nicht mehr die gleiche Faszination und Begeisterung hervorrufen wie ihre Vorgänger. Im Fall von Shinobi bietet sich dem Spieler grundsätzlich ein gelungenes Comeback, doch einige Kratzer im Lack trüben die Wiedersehensfreude. Die flache, aber nett inszenierte Hintergrundgeschichte ist verschmerzbar, die durchschnittliche Technik schon weniger. Triste Texturen schmücken sich wiederholende Gänge und auch die Aufgabenstellung ist immer die gleiche: Alles was sich bewegt wird per Katana innerhalb von Sekunden zweigeteilt. Häufig müssen Energietore geöffnet werden, indem man magische Steine zerschlägt. Am Ende jedes Abschnitts wartet ein Endgegner, der eine bestimmte Taktik erfordert. Die Steuerung ist übersichtlich und gut gelöst, wenn auch einige Aktionen, wie das An-der-Wand-entlang-laufen, etwas Übung erfordern. Hier fällt auch die Kamera gelegentlich negativ auf. Alles in allem macht Shinobi Spaß, ist aber leider technisch nur durchschnittlich und spielerisch auf lange Sicht zu langweilig.
Bildergalerie: Shinobi
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