Serial Cleaners im Test - Seite 2

Test Nadine Herzog Katharina Pache
Serial Cleaners im Test - Seite 2
Quelle: Draw Distance

Gutes Krimispiel oder nerviger Putzsimulator? Werdet in Serial Cleaners zum professionellen Tatortreiniger der Mafia!

Jede der in Serial Cleaners erzählten Hintergrundgeschichten hat ein eigenes Setting und bietet eine Levelstruktur, die in mehrere Akte unterteilt ist. Ihr entscheidet, wessen Geschichte ihr zuerst spielen möchtet und arbeitet so eine Person nach der anderen ab. Am Ende müsst ihr aber jede Story spielen. Der erste Akt der Geschichte ist relativ einfach zu meistern. Ihr erlebt, was Bob mit den anderen drei Gaunern zusammengeführt hat. Alle sind da noch blutige Anfänger und gemeinsam mit den Spielercharakteren lernt ihr die Kniffe und Spezialfähigkeiten der Protagonisten kennen.

Eure Aufgaben sind es, Beweismittel zu vernichten, Leichen verschwinden zu lassen und Blut mithilfe eines Staubsaugers zu entfernen - klingt komisch, ist aber so. Und das alles, ohne zu viel Aufsehen zu erregen. Jede Aktion erzeugt Lärm, jedes entfernte Beweismittel und jede bewegte Leiche alarmieren die Sicherheitsbeamten. Wenn ihr euch zu tollpatschig und auffällig anstellt, werdet auch ihr gejagt und im schlimmsten Fall getötet. Den Alarmierungsgrad der Polizei seht ihr jedoch immer in der oberen rechten Ecke. Er sinkt wieder, wenn ihr für einige Zeit abtaucht. Stealth ist in Serial Cleaners das A und O.

Was macht man, wenn man auf der Privatyacht eines Bekannten aufwacht und dieser alle Gäste ermordet hat? Putzen! Quelle: PC Games Was macht man, wenn man auf der Privatyacht eines Bekannten aufwacht und dieser alle Gäste ermordet hat? Putzen!

Gemeinsam statt einsam

Ihr müsst lernen, Gebrauch von den Stärken und Schwächen eurer Spielfiguren zu machen. Bob als Veteran der Truppe hat die meiste Erfahrung im schmutzigen Geschäft der Leichenbeseitigung.

Er nutzt Leichensäcke, um weniger Blut zu verteilen, das ihr später mühsam wegsaugen müsst. Eine weitere seiner Stärken ist die Flucht vor Security: Er nutzt Blutlachen am Boden, um vor seinen Feinden flott davonzuschlittern.

Der große und unbeholfene Psycho hingegen macht seinem Namen alle Ehre: Seine Spezialität ist es, Leichen mit der Kettensäge zu zerkleinern. Die abgetrennten Gliedmaßen kann er auf Polizisten werfen, um sie auszuknocken und einfacher aus dem Weg zu räumen. Diskretion ist nicht gerade seine Stärke.

Die aufstrebende Künstlerin Lati wiederum ist ein wahres Parkourtalent und kann problemlos über Hindernisse hechten. Außerdem lenkt sie die Polizei mit strategisch platzierten Graffitis ab. Jedoch verursachen ihre Aktionen oft mehr Lärm als die von Bob oder VIP3R.
Wie jede Arbeitsgruppe haben auch diese vier ihre Differenzen. Das wird in der erzählten Geschichte auch immer offensichtlicher.  Quelle: PC Games Wie jede Arbeitsgruppe haben auch diese vier ihre Differenzen. Das wird in der erzählten Geschichte auch immer offensichtlicher.  VIP3R ist das aufgedrehte Nesthäkchen der Gruppe: Ihre Stärken sind Hacking und Stealth. Sie beschafft Informationen, schaltet Kameras kurzzeitig aus oder hackt Geräte, um so die Polizei durch plötzliche Geräusche abzulenken. Wie Bob verwendet auch sie Leichensäcke, ist aber im Gegensatz zu den anderen drei Tatortreinigern nicht in der Lage, die Leichen zu tragen. Sie kann Tote nur ziehen, was länger dauert und lauter ist. Jedoch entkommt sie Wächtern leichter, indem sie durch Lüftungsschächte schlüpft.

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