Vier gewinnt: Die SOCOM-Krieger blasen erneut zum Angriff!
SPRITZIG In einigen Level sind Sie mit dem Jeep unterwegs, und können sich so bequem den Weg frei schießen. Quelle: PLAYZONE
Bereits zum vierten Mal treten die SOCOM-Söldner auf der PS2 ihren Dienst an. Während die vorangegangen Teile durch Ihren starken Multiplayer-Part glänzten, hat Entwickler Zipper Interactive diesmal den Fokus auf den Einzelspieler gelegt. So dürfen sich nun auch Solisten im Sinne der Entwickler bekriegen.
Bereits in der Levelstruktur finden Sie die erste Neuerung: Im fiktiven Lande Adjikistan haben Sie zu Beginn die freie Wahl aus insgesamt 18 Missionen, aus denen Sie portionsweise jeweils vier auswählen dürfen. Dieser Freiheit zum Trotz müssen dennoch alle Aufgaben erfüllt werden, um das Spiel zu beenden. In den weitläufigen Arealen dürfen Sie sich frei durch dunkle Wälder, verschneite Gebirgslandschaften und modrige Seegebiete bewegen. Dabei befehligen Sie Ihr Team durch ein rollenspielähnliches Kommandomenü, wobei sogar die Zeit angehalten wird: Ob schleichen, ducken, stürmen oder attackieren, Ihre Truppe ist stets auf Zack. Wirklich intelligent ist sie jedoch nicht, so dass es beizeiten etwas dauern kann, bis Ihre Mannen die Order in die Tat umsetzen. Alternativ können Sie sich durch das kontextabhängige Fadenkreuz Zeit sparen, das Ihnen die Befehle in Echtzeit auf den Bildschirm zaubert.
Dass es sich beim neuesten SOCOM erneut um einen Taktikshooter handelt, merken Sie an Ihrer Lebensanzeige: Nach nur wenigen Treffern segnen Sie oder Ihre KI-Kollegen das Zeitliche. Geduldiges Anschleichen und Auskundschaften bleibt Ihnen nicht erspart, wenn Sie Funkanlagen in die Luft sprengen oder Geiseln befreien. Als Sam-Fisher-Ein-Mann-Armee ein Kinderspiel, als trampelige SOCOM-Einheit eine Herausforderung.
Der Multiplayer-Part von Combined Assault nicht wesentlich verändert, immerhin aber dürfen Sie im neuesten Teil online gegen bis zu 31 Spieler antreten. Im Online-Koop-Modus können Sie zudem den Storymodus mit Freunden nachspielen. Leider konnte der Online-Modus bis Redaktionsschluss nicht getestet werden.
Technisch wurde der Titel ebenfalls kaum weiterentwickelt, so dass die altersschwache Grafikpower der PS2 deutlich erkennbar ist: Matschtexturen und simple Lichteffekte lassen die Levels trist erscheinen.
