Ride: Test: Spannende Motorrad-Rennen mit kleinen Macken

Test Uwe Hönig
Schräglage: Wer auf sportliche Bikes steht, der findet in Ride eine fabelhafte Auswahl namhafter Hersteller vor - Enduros oder Chopper gibt es jedoch keine.
Quelle: Play4

Die Rennspiele von Milestone werden immer besser. Im Test zu Ride erklären wir, warum diese Aussage gerade auf das neue Motorrad-Rennspiel zutrifft.

Das italienische Entwicklerstudio Milestone versorgt uns in schöner Regelmäßigkeit mit neuen Motorrad-Rennspielen wie beispielsweise der MotoGP-Serie, der SBK-Serie oder dem Offroad-Ausflug MXGP. Das neueste Game der Bike-besessenen Italiener hört auf den Namen Ride und bietet nicht nur die Möglichkeit, auf Grand-Prix-Kursen zu fahren. Da die Entwickler zusätzlich einige Fantasie-Strecken eingebaut haben, dürft ihr diesmal auch rund um die Welt über abgesperrte Landstraßen heizen.

Street-Racing: Der Veranstaltungskalender führt euch durch 15 Locations rund um die Welt und bietet spannende Renn-Events auf verwinkelten Landstraßen. Quelle: Play4 Street-Racing: Der Veranstaltungskalender führt euch durch 15 Locations rund um die Welt und bietet spannende Renn-Events auf verwinkelten Landstraßen. Dabei steht euch eine riesige Auswahl von Motorrädern zur Verfügung, denn im Spielverlauf könnt ihr weit über 100 moderne Bikes freischalten und kaufen, sofern ihr im World-Tour-Modus bereits genug Geld verdient habt. Bei der World Tour handelt es sich übrigens um den Karriere-Modus mit tonnenweise Renn-Events und speziellen Herausforderungen. In manchen Veranstaltungen gilt es beispielsweisee, eine bestimmte Rundenzeit zu unterbieten oder einen Rivalen innerhalb eines Zeitlimits zu überholen.

Cooles Game mit kleinen Macken

Ride hätte noch etwas Feinschliff benötigt, um in höhere Wertungsregionen vorzudringen. So gibt es einen Bug, der unter Umständen euren Spielstand zerschießt. Um diesen nervigen Fehler zu vermeiden, solltet ihr unbedingt den verfügbaren Patch auf Version 1.01 herunterladen. Ansonsten waren wir aber weitgehend positiv überrascht, denn Ride macht wirklich eine Menge Spaß, selbst wenn man sich nicht unbedingt zu den beinharten Motorrad-Fans zählt. Leider läuft die Grafik-Engine nur mit 30 Bildern pro Sekunde (PS4), dafür sehen die Motorrad-Modelle super aus. Außerdem lässt sich die gelungene Fahrphysik problemlos an eure Bedürfnisse anpassen und dadurch kommen sowohl Einsteiger als auch Profis voll auf ihre Kosten.

Meinung

Wertung zu Ride (PS4)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Riesenauswahl an coolen MotorrädernAufregende Landstraßen-RennenZahllose Strecken in 15 LocationsPraktische Rückspulfunktion
Teilweise grafische Schwächen und BugsWenig spektakuläre Sounduntermalung

Bildergalerie

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