Der Einmarsch wird wie beim Wrestling zelebriert.
Die Pride-FC-Liga ist momentan in Japan sehr populär und auch in Amerika gibt es nicht wenige Fans dieses brutalen Kampfsports. Erlaubt ist bei den Vollkontakt-Turnieren nämlich (fast) alles: Normale Knock-outs genauso wie schmerzhafte Tiefschläge oder sogar Knochenbrecher. Natürlich sind die Teilnehmer entsprechend zäh und können einiges wegstecken aber austeilen können die Fleischberge am allerbesten ... THQ hat sich die Rechte der Pride-FC-Liga gesichert und ein Spiel entwickelt, das UFC Throwdown nicht unähnlich ist. Kein Wunder, schließlich stammt Pride FC von demselben Entwicklerteam, das seinerzeit auf Segas Dreamcast das erste UFC programmiert hatte. Mit einer Auswahl von über 20 originalgetreuen Kämpfern wie Ken Shamrock, Don Frye oder Vanderlei Silva werden gerade Fans der blutigen Auseinandersetzungen bestens bedient. Wem das nicht ausreicht, der darf mit dem eingebauten Editor seinen eigenen Charakter erstellen. Dabei kann nicht nur das Erscheinungsbild bestimmt, sondern auch ein Kampfstil ausgewählt werden. Die Steuerung erinnert an Tekken, zwei Knöpfe für Faustschläge und zwei für Tritte reichen aus, um den Ring zu dominieren. Haltegriffe, Konter und Gegenkonter werden durch das Drücken beider Schlag- oder Trittknöpfe ausgelöst. Nach kurzer Eingewöhnung gehen die Moves gut von der Hand und interessante Matches werden möglich. Technisch wurde ebenfalls nicht geschlampt, denn die Grafik läuft schön flüssig und die Animationen der Kombattanten sind gelungen. Das Kampfsystem hingegen mag nicht Jedermanns Sache sein. Beinharte Tekken- oder Dead or Alive-Fans sollten deswegen unbedingt vor dem Kauf ein Probespiel wagen.
Bildergalerie: Pride FC
Bild 1-3
Klicken Sie auf ein Bild, um die Bilderstrecke zu starten! (5 Bilder)
