Dass es sich bei Unlicht-Pokémon um finstere Gesellen handelt, sieht man ihnen bereits am Namen an. Ihr Typ wurde erst in Pokémon Gold und Silber eingeführt und sollte vor allem der Bekämpfung der Psycho-Pokémon dienen. Die Spezialität der sinisteren Taschenmonster: Heimtücke. PokéWiki-Autorin "Lalala11" bringt für Euch gemeinsam mit dem Pokémon-Experten Wenlok Holmes Licht ins Dunkel dieses Typs.
Quelle: videogameszone.de
Hundemon, das Hades-Pokémon stellt einen Höllenhund dar.
Unausgewogen
Etwas schade ist allerdings die Unausgewogenheit bei den schädigenden Attacken: Der deutliche Schwerpunkt auf physischen Attacken vernachlässigt Pokémon mit guten Spezial-Angriffswerten komplett. In der fünften Generation wird dies sogar noch verschlimmert: Denn Finsteraura, die einzige spezielle Unlicht-Attacke, an die der Spieler ohne irgendwelche Events kommen kann, ist nicht mehr als TM erhältlich. Und sogar für das von ihnen mittels der Event-Verteilungen derart ins Rampenlicht gesetzte Zoroark hatten die Spielentwickler bei Game Freak nicht mehr übrig als seine Spezialattacke Nachtflut und die TM Standpauke, deren Verteilung allerdings noch nicht von Nintendo bestätigt wurde. Es bleibt also zu hoffen, dass hier noch ein Gleichgewicht entstehen wird.
Finstre Typen, böse Absichten
Wenig verwunderlich erscheint es also, dass solch ein hinterlistiger Typ die Kampf-Pokémon als Feind bekam. Das fernöstliche Verständnis des Kampfsports basiert auf Fair-Play und Ehre, dem genauen Gegenteil des Stils der Unlicht-Pokémon. Vermutlich wegen der Verschlagenheit dieses Typs sind die Verbrecherorganisationen auf den Geschmack gekommen; egal, ob Team Rocket, Galaktik oder Plasma: Mit dem Einsatz der Entwicklungsreihen von Pokémon wie Kramurx, Hunduster oder Ganovil haben die Unlichter bei den Schurken der Pokéwelt einen festen Platz. In die Vollen geht dabei vor allem Team Plasma-Oberhaupt G-Cis, der im Endkampf des Schwarz und Weiß-Handlungsbogens den dreiköpfigen Unlicht-Drachen Trikephalo in den Ring schickt.
