Dass es sich bei Unlicht-Pokémon um finstere Gesellen handelt, sieht man ihnen bereits am Namen an. Ihr Typ wurde erst in Pokémon Gold und Silber eingeführt und sollte vor allem der Bekämpfung der Psycho-Pokémon dienen. Die Spezialität der sinisteren Taschenmonster: Heimtücke. PokéWiki-Autorin "Lalala11" bringt für Euch gemeinsam mit dem Pokémon-Experten Wenlok Holmes Licht ins Dunkel dieses Typs.
Quelle: videogameszone.de
Darkrai kann seine Gegner ins Reich der Albträume verbannen.
Mehr Unlichter
Ab der dritten Generation wurde die Basis der Unlicht-Pokémon dann ausgebaut und ihre Verfügbarkeit wurde auch gewährleistet. In Rubin, Saphir und Smaragd legten die Spielentwickler mit zehn Unlichtern nach, darunter Fiffyen, das man gleich zu Beginn fangen konnte. In Schwarz und Weiß gibt es mittlerweile 39 und wie zuvor Fiffiyen ist auch Felilou gleich von Anfang an zu haben. Hervorzuheben sind auch die Pokémon Zobiris und Kryppuk, die durch ihre Typenkombination (Geist/Unlicht) überhaupt keine Schwäche haben; Kryppuk hat sogar einen Stammplatz in Cynthias Team bekommen. Was diesen Typ inzwischen so attraktiv macht, ist wohl das Auftreten einzigartiger Typ-Kombinationen und auch die Tatsache, dass sie mit ihrem abwechslungsreichen Movepool lange nicht mehr nur dem Bekämpfen von Psychos dienen.
Die listigen Taktiken der Unlichter
Mit der dritten Generation begannen nämlich auch die Attacken sich in Richtung eines Prinzips zu entwickeln, das sie inzwischen verkörpern wie kein anderer Typ: Taktik. So kamen die ersten Statusattacken und schädigenden Attacken mit Zusatzeffekten hinzu, die über die nächsten Generationen einen regelrechten Boom erfuhren und spendabel ausgebaut wurden. Spätestens seit der fünften kann man endlich ruhigen Gewissens Unlicht-Pokémon im Team haben, auf deren Kraft man sich wegen ihrer oft niedrigen Statuswerte leider nicht immer verlassen konnte. Dabei basieren auch die Attacken auf dem Markenzeichen des gesamten Typs: Heimtücke. Allein Namen wie Trugträne, Schmarotzer, Finte, Folterknecht, Itemsperre, Verhöhner oder Tiefschlag zeigen ihre sinistre und linke Ausrichtung. Die meisten von ihnen haben fiese Effekte, um dem Gegner möglichst viele Nachteile zu verschaffen. Somit bestechen diese Attacken weniger durch ihre Stärke (auch wenn es durchaus einige starke gibt), sondern eher durch eine Vielfalt, wie man sie sonst nur noch bei den Pflanzen-Pokémon findet und vor allem durch ihre Hinterlistigkeit.
