PS VR: Die Spiele im Test
Test
PlayStation VR ist da: Sony tritt mit einem eigenen Virtual-Reality-Headset gegen Oculus Rift und HTC Vive an - und zwar zum echten Kampfpreis von 399 Euro! Ohne Kompromisse wird das nicht gehen. Oder etwa doch? Wie also ist die Verarbeitung der Datenbrille? Geht der Aufbau kinderleicht von der Hand? Macht sich die geringere Auflösung bemerkbar und was taugen die VR-Spiele zum Launch? Diese Fragen beantworten wir in unserem mehrteiligen Praxis-Test zum PS VR Release.
PS VR: Top-Spiele in der Einzelkritik
Im Lieferumfang von PlayStation VR ist lediglich eine Demo-Disc inkludiert. Darauf enthalten sind Driveclub VR, RIGS Mechanized Combat League, Tumble VR, Battlezone, Eve: Valkyrie, Wayward Sky, Headmaster sowie Playstation VR Worlds. Das ist aus zweierlei Gründen enttäuschend: Zum einen ist der Umfang im Vergleich zur US-Disc merklich abgespeckt. So fehlen etwa diverse VR-Titel wie zum Beispiel Here They Lie, Rez Infinite und Until Dawn: Rush of Blood. Wie uns Sony mitteilte, können die meisten fehlenden Demos immerhin über den PlayStation Store heruntergeladen werden. Zum anderen wäre aus unserer Sicht ein beiliegender Vollpreisspiel im Paket wünschenswert gewesen. Wenngleich keine Killer-App, zählt Batman: Arkham VR von Rocksteady zu den beeindruckenderen Launch-Titeln und hätte das Angebot unserer Meinung nach merklich aufgewertet.
In diesem Artikel
Until Dawn: Rush of Blood
Quelle: Sony
Arcadig: Die Schießerein in Until Dawn: Rush of Blood fallen simpel aus. Doch für ein halbes Stündchen ist die Geister-Ballerbude perfekt geeignet.
Nach dem überraschenden Erfolg von Until Dawn auf der PS4 folgt nun eine Quasi-Fortsetzung für PlayStation VR. Doch anders als das gefeierte Debütspiel ist Rush of Blood ein Action-Adventure, sondern eine Arcade-Schießbude alter Schule. Ähnlich einer Geisterbahn, nehmen wir in einer Lore Platz und fahren auf Schienen durch insgesamt sieben thematisch abwechslungsreiche Levelabschnitte. Ein gruseliges Hotel, gespenstische Wälder, eine Nervenheilanstalt und düstere Minenschächte: Die einzelnen Stages im Spiel sind klar an die Schauplätze des Originals angelehnt. Weitere Parallelen finden sich bei Figuren. Ohne zu viel zu verraten, aber die Handlung dreht sich um den Teenager Josh und dessen offenkundig labiles Seelenleben. Weil die Story im Until Dawn: Rush of Blood ohnehin nur schmückendes Beiwerk ist, müsst ihr die Vorlage nicht zwingend gespielt haben, um Spaß zu haben. Kenner freuen sich derweil über ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren.
Der Schwerpunkt bei Lightgun-Shootern liegt ohnehin an anderer Stelle, nämlich der Balleraction. Und macht Until Dawn: Rush of Blood eine größenteils solide Figur. Wahlweise mit dem Dualshock 4 oder zwei Move-Controllern spielbar, machen die kurzweiligen Geisterbahn-Schießerein aufgrund des gelungenen Immersionsgefühls viel Spaß. Das Eintauchen in die virtuelle Welt fällt gerade mit frei in der Umgebung schwenkbaren Move-Controllern leichter, die im Spiel Taschenlampe und Waffe zugleich sind. Obendrein ist das Zielen mit PlayStation Move einen Tick präziser. Die grafische Limitierungen von PlayStation VR fallen in Until Dawn: Rush of Blood nicht so schwer ins Gewicht. Denn die unscharfe Grafik und oftmals in der Distanz arg pixeligen Hintergründe werden durch die größenteils stockdunklen Schauplätze kaschiert.
Während der Fahrten zerschießen wir mit einer Zielscheibe gekennzeichnete Objekte, um den Punkte-Multiplikator in die Höhe zu treiben uns uns am Ende in den Bestenlisten zu verewigen. Mit Revolvern, doppelläufigen Schrotflinten, Uzis und den übermächtigen Siginalpistolen halten wir uns zwischendurch noch allerhand bösartigen Kreaturen vom Leib. Blutrünstige Clowns, Kamikaze-Zombies, ekelige Riesenspinnen (für Arachnophobiker ist das Spiel definitiv nichts!) und übernatürlich schnelle Geisterwesen stellen jedoch zumindest auf den ersten beiden von insgesamt vier Schwierigkeitsgraden eher Kanonenfutter dar. Und selbst wer das Zeitliche segnet, ist dank größenteils fair verteilter Checkpoint schnell wieder in der Action. Hin und wieder ist auch echter Körpereinsatz gefragt, etwa wenn wir uns vor Baumstämmen bücken oder Kreissägen ausweichen müssen. Auch gibt es alternative Pfade zu entdecken. Nach zwei bis drei Stunden ist schließlich das finale Level gemeistert. Dann lockt einen nur noch die Jagd nach besserer Highscore, versteckten Sammelobjekten und einige alternative Pfade zum Neustart des Geisterbahn-Abenteuers.
Batman: Arkham VR
Quelle: PC Games
Screenshot aus Batman: Arkham VR
Wie fühlt es sich an, in das hautenge Kostüm von Batman zu schlüpfen und gegen das organisierte Verbrechen zu kämpfen? Die passende Antwort darauf liefert Batman: Arkham VR. Nie zuvor war das Gefühl so stark, den dunklen Ritter tatsächlich zu verkörpern. Damit wird Sonys Vorzeige-Titel für PlayStation VR seinen im Vorfeld eingeheimsten Lorbeeren größenteils gerecht. Dass die Immersion so fantastisch glückt, liegt an der gekonnten Art und Weise wie Entwickler Rocksteady die Ego-Perspektive in das VR-Abenteuer einbringt.
Anstatt uns einfach ins Cape des Superhelden zu stecken, lässt uns das Spiel die komplette Verwandlung in Batman durchleben. Die Move-Controller repräsentieren im Spiel unsere Hände, die wir zunächst in die gepanzerten Handschuhe stecken, ehe wir schließlich die Maske mit einer entsprechenden Bewegung über den Kopf ziehen. Werkzeuge wie der Batarang, Greifhaken und Scanner finden Platz am Gürtel. Um eines der Gadgets auszurüsten, müssen wir dementsprechend unseren Blick senken und diese aus dem jeweiligen Holster ziehen.
Für die fanatische Batman-Atmosphäre sorgt nicht zuletzt auch die detailverliebte Grafik. Von Abstrichen bei der Bildschärfe und der Größe der Schauplätze mal abgesehen, macht Batman: Arkham VR von den zum Verkaufsstart erhältlichen VR-Spielen mit die beste Figur. Rocksteady hat sich mit letzten Arkham-Spielen jedoch auch einen guten Ruf als Geschichtenerzähler erarbeitet. An die Stärke kann der Virtual-Reality-Ableger jedoch nicht anknüpfen, was vor allem der kurzen Spielzeit von circa 60 Minuten anzukreiden ist. Ehe die Story um einen tragischen Mord eines Gefährten von Batman und das Verschwinden von Robin an Fahrt aufnimmt, ist das Detektivabenteuer auch schon vorbei. Optionale Story-Schnipsel, etwa aus Tonbandgeräten, strecken den unterm Strich mageren Umfang doch geringfügig.
Zumindest hat Rocksteady die einzelnen Kapitel abwechslungsreich gestaltet, wenngleich Batman: Arkham VR komplett ohne Kämpfe auskommt. Der Fokus liegt stattdessen auf der Detektivarbeit. In einer Szene rekonstruieren wir etwa einen Mord, indem wir die Tat auf einem Scanner mitverfolgen. Wie beim Film spulen wir dabei vor und zurück und müssen im richtigen Moment anhalten, um die Verletzungen des Opfers zu analysieren. An anderer Stelle setzen wir einen detonierten Sprengkörper aus Fragmenten wieder zusammen. Dafür müssen wir die einzelnen Komponenten im freien Raum drehen und bewegen und wie bei einer zerbrochenen Vase aneinanderpappen. Des Rätsels Lösung ist meist schnell gefunden. Und obwohl das Detektivdasein recht anspruchslos ausfällt, wird doch das Potenzial dahinter sichtbar.
Rigs: Mechanized Combat League
Quelle: Sony
Screenshot aus Rigs: Mechanized Combat League
Mech-Shooter und Virtual Reality - das passt wie die Faust aufs Auge. Rigs bietet aber sogar noch einen Twist: Es ist nämlich ein Mech-Sport-Shooter. In den drei-gegen- drei-Gefechten geben Spieler sich nicht etwa in zerbombten Städten gegenseitig Saures, sondern es treten je zwei Teams in futuristischen Arenen im Rahmen der titelgebenden Mechanized Combat League an. Offline mit KI-Unterstützung oder online mit anderen Spielern tobt ihr euch in drei Spielmodi aus. "Team- Takedown" ist klassisches Team- Deathmatch. In "Powerslam" müsst ihr euren Mech mit Abschüssen in den Overdrive-Modus bringen und dann durch ein Tor springen. "Endzone" erinnert an American Football: Die Teams kabbeln sich um einen holographischen Ball, der ins feindliche Tor befördert werden muss. Alle drei Modi spielen sich sehr flott. Die Matches sind kurz und bringen euch Ingame-Währung ein. Mit der finanziert ihr dann neue Mech-Modelle. Die Blechriesen unterscheiden sich in Spielweise und Ausstattung.
Ihr könnt zum Beispiel als robuster Haudrauf spielen oder Support-Rollen übernehmen, indem ihr Kameraden heilt und die Feinde stört.Diese löbliche Vielfalt kommt vor allem Online- Matches zugute, in denen Team- Abstimmung und Zusammenspiel belohnt werden. Magenschonend Rigs punktet aber nicht nur als durchdachtes Multiplayer-Spiel, sondern auch als VR-Erfahrung. Arenen und Mechs sehen für PSVR- Verhältnisse gut aus, zwischen den Matches sorgen mit vielen 3DSpielereien realisierte Menüs für Atmosphäre. Vor allem aber ist Rigs trotz des schnellen Ablaufs und teilweise großer Höhenunterschiede auf den Karten sehr verträglich. Durch viele Anpassungsmöglichkeiten der Steuerung und einige Tricks der Entwickler werden sogar Mägen von VR-Neulingen nicht überfordert. Wer einen Online-Shooter für PSVR sucht, wird hier bereits zum Start der neuen Plattform fündig. Wer offline und im Alleingang spielt, hat aber schnell alles gesehen. Karten und Spielmodi sind überschaubar. Hier wäre angesichts des stolzen Preises wünschenswert, dass die Entwickler mit Patches weitere Inhalte nachliefern.
Eve Valkyrie
Quelle: PC Games
Screenshot aus Eve Valkyrie
Ein guter Magen ist Voraussetzung, um Eve Valkyrie spielen zu können. Andernfalls könnte einem bei den pfeilschnellen und schwindelerregenden Kämpfen fix übel werden. Schnelle Drehungen um 360 Grad sind hier die Regel. Der Abstecher lohnt sich aber allemal, trotz hohen Kaufpreises. Wahlweise via Matchmaking und im Staffelverbund mit Freunden, geht's hinaus ins Weltall-Scharmützel. Bestrittene Partien gewähren uns Erfahrungspunkte und Komponenten, die wir zum Kauf von Upgrades, Lackierungen und neuen Raumgleitern verwenden. Täglich wechselnde Herausforderungen und Boni motivieren ebenfalls zum Einloggen.
Quelle: PC Games
Screenshot aus Here They Lie
Here They Lie
Wenn Silent Hill und Alice: Madness Return ein Kind hätten, würde es auf den Namen Here They Lie hören. Das Horrorspiel führt uns in eine mysteriöse Albtraumstadt, in der bizarre Wesen und blutrünstige Kreaturen leben. Im Gegensatz zu vielen anderen VR-Titeln können wir uns in Here They Lie in alle Himmelsrichtungen frei fortbewegen. Das kann bei längeren Partien Unwohlsein hervorrufen, sorgt aber für eine herausragende Immersion. Den niedrigen Anspruch macht der Walking Simulator durch seine beklemmende Atmosphäre, eine geniale Soundkulisse und die vielschichtige Story um Liebe und Verlust wieder wett.
Rez Infinite
Quelle: PC Games
Screenshot aus Rez Infinite
Rez galt schon auf Segas Dreamcast als Kult, startet aber erst in der Infinite-Neuauflage für Sonys VR-Headset richtig durch. Wieder sausen wir als abstraktes Pixelmännchen durch teils psychedelische Cyberwelten und zerschießen Gegner in Polygon- Teilchen. Schüsse und Treffer werden durch Töne untermalt, die zusammen mit dem Soundtrack eine surreale Klangkulisse liefern. Dank VR wirkt die Reise deutlich intensiver, das Zielen durch Kopfbewegungen ist super intuitiv. Die neuen "Area X"-Levels erlauben sogar freie Bewegungen. Rez Infinite ist kurz, aber ein irres Erlebnis für jeden PSVR-Besitzer. Ein echtes Launch-Highlight.
PS VR: Weitere Spiele im Test
Wayward Sky
Quelle: PC Games
Screenshot aus Wayward Sky
Die Suche einer jungen Co-Pilotin nach ihrem entführten Großvater entwickelt sich in Wayward Sky zu einem turbulenten Puzzle-Abenteuer. Im sympathischen Abenteuerspiel dirigieren wir das Mädchen in klassischer Point & Click-Manier durch übersichtliche Labyrinthe. Während wir der süßen Geschichte folgen, lösen wir kleinere Rätsel. So übernehmen wir etwa Roboter und lassen diese auf einem Schalter sitzen, damit für uns eine Tür offen bleibt. Oder wir drehen Glühbirnen in die richtige Position und legen Schalter nach einem vordefinierten Muster um. Die Puzzles sind leicht, das macht Wayward Sky perfekt für jüngere Zocker.
PlayStation VR Worlds
Quelle: PC Games
Screenshot aus Playstation VR Worlds
Wie The Playroom VR bietet Playstation VR Worlds dieverse Minispiele (hier jedoch auf einen Spieler sowie simple Online-Modi beschränkt), allerdings mit etwa "erwachsenerem" Grundtenor, sodass wir etwa einen furchterregende Tauchgang mit einem Riesenhai bestehen, eine Action-geladene Schießerei in London erleben oder uns in einen einfachen Ego-Shooter im Weltall beweisen. Das macht, alles zusammengenommen, etwa drei Stunden Spaß und taugt anschließend hauptsächlich dafür, es VR-Neuligen zu zeigen. Zum Preis von 40 Euro - mehr als die meisten anderen PSVR-Launchtitel - ist das aber einfach viel zu wenig.
Driveclub VR
Die für Driveclub verantwortlichen Evolution Studios gibt es seit März 2016 nicht mehr. Trotzdem erscheint zum Launch nun eine VR-Adaption von Sonys PS4-exklusivem Rennspiel. Um den Racer für die virtuelle Realität flott zu machen, musste offenbar die Grafikqualität deutlich heruntergefahren werden: Verwaschene Hintergründe, häßliche Texturen und extremes Kantenflimmern prägen das Bild. Die Gegner-KI ist auch nicht heller geworden, die Fahrer düsen stets auf Ideallinie und sind leicht zu überholen. Über die Schwächen tröstet der ordentliche Fuhrpark mit über 80 Karren und 100 Strecken nur bedingt hinweg.
Tumble VR
Bevor Supermassive Games Spielern mit Until Dawn ein Begriff wurde, veröffentlichte das Studio mit Tumble einen Puzzler für die PS3. Tumble VR überträgt das Spielkonzept in die virtuelle Realität und bringt darüber hinaus neue Level mit. In über 70 Herausforderungen stapeln wir beispielsweise aus vorgegebenen Klötzchen möglichst hohe Türme. Oder wir sprengen diese mit Minen. Je weiter die geometrischen Figuren fliegen, umso mehr Medaillen gibt es. Spätere Level fordern einem mehr Hirnschmalz ab. Für den fairen Preis von knapp zehn Euro bekommt man ein sympathisches Knobelspiel für die ganze Familie.
Battlezone
Battlezone schickt euch in der VR-Neuauflage in überraschend taktische Panzerschlachten. Wer unüberlegt ausrollt, wird schnell auseinandergenommen. Verpackt sind die Kämpfe in eine "Roguelike"-Kampagne. Verliert ihr alle Leben, beginnt das Spiel von vorne, erhalten bleiben allerdings freigespielte Upgrades - die können sich aber vor allem Einzelspieler kaum leisten, weil sie die Kohle für Extraleben brauchen. Im Koop-Modus für bis zu vier Spieler ist Battlezone hingegen weit weniger brutal und spielt seine Arcade- Muskeln besser aus. Der Preis ist angesichts mangelnder spielerischer Abwechslung trotzdem sehr hoch angesetzt.
The Assembly
Quelle: PC Games
Screenshot aus The Assembly
Wie viele Opfer ist der medizinische Fortschritt wert? Moralische Fragen dieser Sorte wirft das interaktive Abenteuerspiel The Assembly auf. Die Story um einen Virus, der eine Krankheit heilen soll, bei einigen Menschen jedoch zum Tod führt, erleben wir gleich aus zwei Perspektiven. Mit dem Wissenschaftler Cal Pearson durchforsten wir die Labore von The Assembly nach Hinweisen auf eine Verschwörung. Dabei hören wir etwa Tonbandaufnahmen ab und suchen nach Zugangskarten. Madeleine Stone bewirbt sich hingegen erst für den Forscherjob und muss in diesem Zusammenhang allerhand knifflige Logiktests absolvieren.
Headmaster VR
Quelle: PC Games
Screenshot aus Headmaster
Eine Fußballschule im umzäunten Knast wird zum Ausbildungslager für uns zukünftigen Kopfballstars. In Headmaster müssen wir sprichwörtlich Köpfchen beweisen und heranfliegende Bälle ins Tor beziehungsweise auf Punktetafeln befördern. Das Tracking der Kopfbewegungen funktioniert erstaunlich präzise. Trotzdem ist viel Übung nötig, um in den Disziplinen die für die Leistungsprüfungen erforderlichen Sterne zu ergattern. Der Schwierigkeitsgrad steigt nach dem ersten Karrieredrittel zu steil an, was das nervige Wiederholen vieler Level nötig macht. Für eine Partie zwischendurch ist Headmaster jedoch bestens geeignet.
The Playroom VR
Playstation VR Worlds verfügt über eine EIgenschaft, die dafür sorgt, dass es jedem PSVR-Besitzer wärmstens ans Herz gelegt werden kann: Es ist völlig kostenlos! Da sieht man gleich leichter darüber hinweg, dass sich bei der Handvoll Minispiele ,die allesamt auch von mehreren Spielern erlebt werden können (die anderen Spieler dann natürlich ohne Brille), allesamt um sehr simple Erlebnisse handelt, die kauzm mehr bieten als einen nett präsentierten Einstieg in die Möglichkeiten der Hightech-Brille. Immerhin, ein ebenfalls enthaltenes, kurzes 3D-Jump&Run macht ein wenig mehr Spaß. Für Lau fauf jeden Fall einen Blick wert.
Job Simulator
Quelle: Owlchemy Labs
Screenshot aus Job Simulator
Auf Oculus Rift und HTC Vive durften wir bereits unser Talent in Jobs wie Automechaniker, Koch und Ladenverkäufer unter Beweis stellen. Jetzt wird auch auf Playstation Vr in klobiger, aber charmanter Klotz-Grafik jede Menge Unfug angestellt, bei dem wir alles mögliche machen, nur keinen vernünftigen Job ausführen. In kleinen, virtuellen Räumen - die ein paar Quadratmeter Platz im Wohnzimmer und zwei Move-Controlle rzur Navigation erfordern - toasten, scannen, und wechseln wir Öl, was das Zeug hält, und haben dabei aufgrund der schrägen Präsentation jede Menge Spaß - ideal, um PSVR anderen vorzuführen!
Super Stardust Ultra VR
Quelle: PC Games
Screenshot aus Super Stardust Ultra VR
Super Stardust Ultra VR lässt sich ziemlich einfach zusammenfassen: Es ist Super Stardust mit VR-Unterstützung! - und zwar einer ziemlich unnötigen. Denn auch ohne Brille versprühte das Spiel , bei dem wir auf verschiedenen Mini-Planeten mit einem Raumschiff um und schießen und Highscores jagen, schon ein gewisses Planetarium-Flair; Playstation VR bringt hier kaum einen Zusatznutzen. Das ändert aber freilioch gar nichts daran, dass das ebenso leicht zu erlernende wie schwer zu meisternde, extrem motivierende Geschicklichkeits-Gameplay jede Menge Spaß macht. Wer einen der Vorgänger hat, braucht's aber nicht.
Hustle Kings VR
In die trotz des erst kürzlich erfolgten PSVR-Releases bereits recht stattliche Liste an Spielen, die es bereits auf der Sony-Konsole gab und die jetzt eine VR-Umsetzung spendiert bekommen, reiht sich auch Hustle Kings VR ein. Leider ist diese Umsetzung nicht allzu gut gelungen, denn die VR-Ansicht erlaubt weniger Übersicht als jene, die man aus den normalen Vorgängern gewohnt ist. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran, allzu komfortabel lassen sich die Kugeln aber nicht schieben. Immerhin, das simulationslastige Gameplay bleibt unangetastet, kommt aber, wie die Präsentation, ordentlich trocken daher. Nicht der beste Launch-Titel.
