Deutschland ist im Rätselfieber; mit "Platinum Sudoku" gibt's satten Gitter-Nachschub für den Nintendo DS.
HÜBSCH Eine nett anzusehende Frau führt euch in das Spiel ein. BILD: UBISOFT
Der Spieleinstieg gestaltet sich dank eines prägnanten Tutorials recht einfach, sodass auch Anfänger in Windeseile dem Sudoku-Fieber verfallen. Per Stylus lassen sich die Zahlen bequem in die Quadrate einzeichnen - Unschlüssige tragen bis zu neun Notizen in die einzelnen Felder ein. Der Titel besticht nicht nur durch die schier unendlichen Gittervarianten und fünf Schwierigkeitsstufen. Hervorzuheben sind auch die zahlreichen Spielmodi wie ein Multi-Karten-Mehrspielerpart, der spannende Synapsen-Duelle mit euren Freunden ermöglicht.
Optisch dürft ihr von "Platinum Sudoku" indes keine Meisterleistung erwarten. Seine direkte DS-Konkurrenz stellt es dennoch in den Schatten. Neben einem Zeitungsmodus, der das Aussehen des Spielfeldes in das eines klassischen Tageblatts verwandelt, stehen zu Beginn noch andere, farbenfrohe Hintergründe zur Auswahl - neun weitere können während des Spielverlaufs freigespielt werden.
Musikalisch zaubert euch Ubisoft sanfte, im japanischen Stil gehaltene, Töne in die Ohren. Da die Musik während eines Rätsels allerdings in einer Schleife wiederholt wird, wirken selbst die einst beruhigenden Klänge mit der Zeit nervig.
Abgerundet wird "Platinum Sudoku" mit zusätzlichen 300 Gittern des populären Kreuzzahlenrätsels Kakuro sowie sechs gripsfördernden Minispielen wie zum Beispiel "Minus Minus". Die Spielchen sind zeitlich begrenzt und um zu gewinnen, ist vor Ablauf der Zeit eine bestimmte Anzahl von Gittern zu lösen. Weitere Kurzweil bietet übrigens auch der Entwurf-Modus, mit dem sich das eigene Sudoku-Quadrat kreieren lässt.
