STILLSTAND IST RÜCKSCHRITT
DREIECKSBEZIEHUNG Phoenix ist alles andere als ein treuer Partner. Da gibt‘s viele Überraschungen! (BILD: N-ZONE)
Bei aller Liebe zur Ace Attorney-Serie lässt sich allerdings eine gewisse Schwermut nicht von der Hand weisen: Ob Schauplätze, Darsteller, Gameplay-Elemente oder Musikfragmente - der neueste Teil macht zwar wenig falsch, aber auch kaum etwas besser als die Vorgänger. Heißt also: Wer die Vorgänger bereits kennt und wem Fortschritte (technischer, spielerischer und inhaltlicher Natur) wichtig sind, der könnte diesmal enttäuscht werden. Sind es nicht gerade die kleinen Neuerungen, auf die wir Fans so sehr stehen? Davon gibt es leider nicht allzu viele - sogar manche Charakter-Animationen hat man 1:1 übernommen. Und ist es nicht mal endlich Zeit, den Richter der Serie durch einen anderen zu ersetzen?
GESTATTEN, MIA FEY! Am Anfang des Spiels
übernehmt ihr Fälle dieser Strafverteidigerin. (BILD: N-ZONE)
Ein klein wenig seltsam finden wir auch, dass Phoenix‘ drittes Abenteuer nach der ersten Apollo Justice-Episode erscheint. Mit der Chronologie der Spiele-Veröffentlichung nimmt es Nintendo offenbar nicht allzu genau. Warum kommt Mia Fey ausgerechnet zwei Jahre nach (!) der Handlung von Trials and Tribulations bei einer Recherche ums Leben? Wir sind verwirrt.
