In diesem kuriosen PSP-Titel trommelt ihr eine ulkige 2D-Armee in die Schlacht. Und das im wahrsten Sinne des Wortes!
Quelle: Bild: Sony
Knifflig: Da eure Trommel-Befehle nur zeitverzögert umgesetzt werden, müsst ihr Angriffe der Gegner erahnen. (Patapon 2, PSP)
Endlich ist es soweit und ihr zieht wieder mit einer Armee kleiner Augapfel-Wichte in den Kampf. Story und Setting dürften Kennern des ersten Teils extrem bekannt vorkommen. Ihr spielt die Rolle einer Gottheit, die den Stamm der Patapons zu neuer Größe und letztendlich in das gelobte Land Erdende führen soll. Dazu greift ihr nicht direkt in das Spielgeschehen ein, sondern kommandiert euren Patapon-Trupp mit Trommeln durch die 2D-Levels. Dazu benötigt ihr lediglich vier Tasten und jede Menge Rhythmusgefühl.
CHAKA, CHAKA, PATA, PON!
Anfangs stehen euch nur zwei Trommeln zur Verfügung, „PATA“ und „PON“. Mit denen trommelt ihr zwei verschiedene Melodien im Takt der Hintergrundmusik. Eine steht für „Angriff!“ und eine für „Vorrücken!“. Dabei ist es wichtig, unablässig zu trommeln. Macht ihr Fehler oder wartet zu lange, verliert ihr den Fever-Modus. Der wird durch Combos aktiviert und macht eure Mini-Krieger noch stärker. Bald kommen noch die Trommeln „CHAKA“ und „DON“ hinzu, die weitere Kommandos erlauben, etwa den Rückzug oder Verteidigung.
Das ist alles nicht neu, sondern entspricht exakt dem Spielprinzip des ersten Teils. Ihr könnt sogar Spielstände des Vorgängers laden und somit Items und Geld in das neue Spiel übertragen. Immerhin gibt es in Patapon 2 auch einige Neuerungen. Ab sofort nimmt ein Held am Kampfgeschehen Teil, der bei perfektem Trommelspiel besondere Angriffe entfesseln kann. Außerdem könnt ihr eure Truppen mit einer Art Evolutions-Board, wie man es aus Final Fantasy XII kennt, weiterentwickeln.
PON, PON, PATA, PON!
Quelle: Bild: Sony
Heiße Sache: Ab einer gewissen Combo-Reihe geraten eure Truppen in den Fever-Modus und kämpfen besser. Spielt ihr perfekt, wird euer Held mächtiger. (Patapon 2, PSP)
Der Mix aus Rhythmusspiel und Strategie funktioniert wirklich gut und schnell gerät man als Spieler in diese herrliche Trance, bei der die Finger fast schon alleine im Rhythmus auf die Tasten drücken. Das Gewusel auf dem Bildschirm könnte außerdem liebenswerter kaum sein. Schade, dass der wirklich gute Titel eigentlich nur Fans des ersten Teils bedient. Neulinge dürften von der komplexen Auflevel-Mechanik etwas abgeschreckt werden.
