Abgehalfterte Spiele-Stars: Zehn vergessene Spielehelden, die ein Comeback verdient haben

Special AlexanderGeisler

Die Videospiel-Industrie hat in den Jahren seit ihrem Bestehen zahlreiche Charaktere hervorgebracht. Während einige nie über ein Spiel herauskamen, wurden andere zu Superstars. Und auch von diesen konnten nicht alle ihren einstigen Ruhm halten. Videogameszone zeigt zehn einstige Spielehelden, die ein Comeback verdienen haben.

Einige coole Spielehelden sind fast völlig in Vergessenheit geraten, obwohl sie etwas Besseres verdient hätten. Segas ehemaliges Maskottchen Alex Kidd zum Beispiel. Bevor der japanische Publisher den blauen Igel Sonic im Jahr 1990 gegen Nintendos Mario ins Rennen schickte, versuchte sich besagter Alex Kidd daran, dem Klempner die Spieler abspenstig zu machen. Auf insgesamt sechs Spiele kam er dabei, schaffte aber nie den Erfolg Marios. Sonic versagte aber in 3D-Spielen, weshalb Alex Kidd durchaus heutzutage eine Chance verdient hätte. Ebenfalls aus den achtziger Jahren stammen die Ice Climbers, vielen wahrscheinlich durch die Super Smash Bros-Spiele bekannt. Das Originalspiel kennen viele von euch aber womöglich nicht. Ihren ersten Auftritt hatten die beiden Inuit-Bergsteiger Pepe und Nana 1984 auf Arcade-Automaten. Allerdings folgte bereits 1985 eine Umsetzung für das NES. Einen wirklichen Nachfolger erhielt das von unten nach oben scrollende Jump & Run jedoch nie.

Die Battletoads fanden ihren Einzug in die Spielwelt 1991 als eines der letzten Spiele für Nintendos NES. Entwickelt wurde das comic-hafte Action-Spiel von Rare. Namentlich heißen die Battletoads Rash, Zitz und Pimple, allerdings waren nur die ersten beiden spielbar. In Rolle der beiden galt es sich durch zahlreiche Level zu kämpfen, um Pimple und Prinzessin Angelica aus den Fängen der Dark Queen zu befreien. Dabei zeichnete neben den übertrieben Comic-Effekten beim Bekämpfen der Gegner insbesondere der außergewöhnliche Schwierigkeitsgrad das Spiel aus. Aber auch in der jüngeren Vergangenheit gab es Spielehelden, die zum Bedauern vieler Spieler nie eine zweite Chance erhielten. Zu diesen gehört ganz klar auch Alexandra Roivas, Heldin des Horror-Titel Eternal Darkness: Sanity's Requiem für den Nintendo GameCube. Dabei zeichnete sich der Titel nicht nur durch die ungewöhnliche Erzählweise mit den zahlreichen Sprüngen in die Vergangenheit von Alexandra aus. Gerade das System mit der psychischen Gesundheit brachte etwas Neues ins Genre. Wenn euer Charakter zu angespannt war, konnte es zu teilweise recht skurrilen Effekten auf dem Bildschirm kommen. So lief auf einmal Blut über diesen oder das Bild wurde für einen Moment schwarz. Doch nicht nur die erwähnten Helden hätten mit ihren Spielen eine weitere Chance verdient. In der unteren Bildergalerie präsentiert Videogameszone insgesamt zehn vergessene Spielecharaktere, die ein Comeback verdient hätten.

Bildergalerie

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