PaRappa the Rapper

Test

10 Jahre PaRappa! Zum Jubiläum gibt‘s eine PSP-Version des Musikspiel-Vorreiters.

RAPPENDER KÖTER PaRappa wirkt auch im Jahr 2007 noch frisch. Quelle: BILD: PLAYZONE RAPPENDER KÖTER PaRappa wirkt auch im Jahr 2007 noch frisch. Im September 1997 wagte Sony das Experiment und veröffentlichte das zuvor in Japan gut angekommene PlayStation-Spiel PaRappa the Rapper auch in Deutschland. Trotz positiver Kritiken allerseits wurde das Spiel in Deutschland zum Flop. War es die verrückte Optik mit einfach gehaltener Umgebung und flachen Figuren? Der durchgeknallte Soundtrack mit viel Gesang und absurden Texten? Oder das ungewöhnliche Gameplay, das dem Spieler einiges an Rhythmusgefühl abverlangte? Vielleicht war der Titel seiner Zeit auch einfach zu weit voraus - dafür spricht zumindest die Tatsache, dass die kaum veränderte PSP-Neuauflage von PaRappa the Rapper heute absolut zeitgemäß wirkt.

Kick, Punch, it's all in the mind!
ALL IN THE MIND Die Songtexte sind im Original peppiger als die deutschen Untertitel. Quelle: BILD: PLAYZONE ALL IN THE MIND Die Songtexte sind im Original peppiger als die deutschen Untertitel. Wer jemals PaRappa gespielt hat, der erinnert sich sicher noch an den ersten Level, in dem unser Möchtegern-Held gegen den Kampfsport-Meister Chop Chop Master Onion zum Rapduell antritt. Der Zwiebelkopf legt dabei eine Zeile vor und Sie müssen diese durch das Drücken der eingeblendeten Tasten im richtigen Moment nachrappen. Dies wiederholt sich auch in den folgenden fünf Levels, wobei die Tastenfolgen immer länger und rhythmisch vertrackter werden. Eine Anzeige informiert Sie darüber, auf wie hohem Niveau Sie derzeit rappen; fällt dieses zu tief, wird das Rapduell abgebrochen - Game Over! Allerdings können Sie sich schon mit wenigen gut getimeten Textpassagen aus gefährlichen Situationen retten.

Übung macht den Meister
KAMPF UMS KLO Wer besser rappt, darf das einzige stille Örtchen nutzen. Quelle: BILD: PLAYZONE KAMPF UMS KLO Wer besser rappt, darf das einzige stille Örtchen nutzen. Leider ist es oft recht schwierig, auf Anhieb die richtigen Rhythmen zu treffen, da nicht immer ersichtlich ist, auf welcher der gerappten Silben die zu drückende Betonung liegt. Zudem kommen Momente, in denen Sie überraschend schon nach einem halben Takt gefordert werden, obwohl der eingeblendete Balken was anderes impliziert. Weiß man aber mal, wann diese Fallen kommen, ist das Spiel ziemlich einfach - genug Rhythmusgefühl vorausgesetzt -, und die sechs Levels sind schnell geschafft. Sony hat acht Remix-Versionen der Spielsongs als Downloads angekündigt, doch konnten wir zum Testzeitpunkt noch nicht darauf zugreifen. Auch der Multiplayer-Modus war mangels einer zweiten UMD noch nicht testbar. Per GameSharing können Sie einem Freund per Funk eine Demo-Version des Spiels schicken, die den ersten Level enthält (leider sind damit keine Multiplayer-Matches möglich).

Bildergalerie: PaRappa the Rapper: The Hip Hop Hero
Bild 1-3
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Wertung zu PaRappa the Rapper: The Hip Hop Hero (PSP)

Wertung:

71 /10
Pro & Contra
Einzigartiger Grafikstilabgefahrener Soundtrack
Nur 6 Levels!40 Euro für ein altes PSone-Spiel?
Fazit

Der Musikspiel-Pionier wirkt auch heute noch zeitgemäß, doch der magere Umfang stört.

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