Orcs Must Die! Deathtrap in der exklusiven Preview: Nur ein toter Ork ist ein guter Ork!
Special
Staubt die Barrikaden ab und holt die Messer aus der Besteckschublade, ein Tower-Defense-Klassiker kehrt zurück! Orcs Must Die! zieht uns mit Deathtrap erneut in eine Welt des Koop-Gemetzels - und liefert von allem mehr als jemals zuvor.
Mit Orcs Must Die! Deathtrap bricht im Januar 2025 ein weiterer Teil der beliebten Reihe durch die Tore von Entwickler Robot Entertainment. Wir durften vorab schonmal die Kloppe ausprobieren und erstatten euch einen Spähbericht aus den Rängen der Kriegsmagier.
Nach der hochkomplexen und emotionalen Geschichte der anderen Orcs Must Die!-Ableger - kurz und grob zusammengefasst beschützen mal mehr, mal weniger kompetente Kriegsmagier die Portale, sogenannte Risse, die alle möglichen Flecken Erde verbinden, vor den Orks - fährt Deathtrap eine andere Schiene.
Quelle: Robot Entertainment
Egal, wie gut wir uns seit 2011 durch die Horden an Orks prügeln, der Magierorden, dem wir unterstehen, hat den Krieg immer noch nicht für sich entschieden. Nach den Ereignissen des dritten Teils, die für das Spielgeschehen in Orcs Must Die! Deathtrap (jetzt kaufen 37,99 € ) weniger relevant sind, tut sich ein Machtvakuum in den Reihen der Orks auf. Statt dem üblichen übergroßen Übel müssen wir uns nun vier verschiedenen Fraktionen der Monster entgegenstellen, die versuchen, uns den Garaus zu machen.
Soviel sich aber auch geändert hat, soviel bleibt gleich. Maximilian und Gabriela, die Helden ... naja, die Protagonisten des zweiten Teils, haben nach einigem Hin und Her den Orden der Kriegsmagier übernommen und bilden dort sechs Schüler in der Kunst des Ork-Schlachtens aus.
Teamwork makes the Orks kaputt
Aus diesem Sextett suchen wir uns nun eine Magiernase heraus, die neben individuellen Waffen, eigenen Fallen und Spezialfähigkeiten auch das für die Reihe typische Charisma mitbringen. Entweder allein oder mit bis zu drei Kommilitonen gehen wir auf Verteidigungsmissionen, beschützen Risse und zerfleischen Orkschenkel.
Dabei spielt sich auch keine der Figuren gleich. Vom Scharfschützen bis zum Sprengmeister werden beim Launch die Archetypen jedes klassischen Helden-Shooters vertreten.
Quelle: Robot Entertainment
Für einfaches Pew-Pew gibt es Vaan, der mit einer magischen Armbrust unaufhörlich Bolzen feuert, für aggressiven Nahkampf steuern wir Kalos den Bären mit seinem Hammer mitten in die Orkmassen. Keine Lust, auf stumpfes Draufhauen? Dann könnten wir mit der messerschwingenden Katze Sophie und ihrem Begleiter Bartholomäus glücklich werden.
Und wer weiß, vielleicht lässt sich ja sogar ein alter Ork-meuchelnder Hase wieder mit aufs Schlachtfeld ziehen, wenn wir ihm helfen ... Die Magier ergänzen sich aber auch ohne aktives Mentoring in ihren Eigenarten gut und ermöglichen verschiedene Spielweisen und Kombinationen.
Wrens Spezialfalle verkürzt beispielsweise die Rücksetzungszeit aller Fallen um sie herum. Kombiniert man das mit Vaans Fähigkeit, den Schaden aller Fallen in einem bestimmten Bereich zu verstärken, kommt dabei ein Bollwerk aus Schmerzen heraus, das die wenigsten Orks unbeschadet durchqueren.
Zusätzlich zu den spezifischen Fallen und Fähigkeiten kann jeder Kriegsmagier über die Laufzeit einer Mission seine Übersteuerung aufladen. Das ist eine starke Fähigkeit, ähnlich dem Ultimate aus Overwatch, die nur nach dem Füllen einer Prozentanzeige ausgelöst werden kann.
Seit dem zweiten Titel der Orcs Must Die!-Reihe können wir uns zusammen mit einem Mitstreiter durch die Horden metzeln. In Deathtrap gilt aber: je mehr, umso besser. Mehr Orks, mehr Fallen, mehr Spieler.
Quelle: Robot Entertainment
Bis zu vier Kriegsmagier können zusammen auf dem Feld stehen und die Risse verteidigen, ganz ohne auf Server angewiesen zu sein. Orcs Must Die! Deathtrap baut für die Ko-op-Erfahrung auf Peer-to-Peer-Verbindung und kann also immer gespielt werden, wenn alle Mitstreiter online sind. Fliegt ein Spieler wegen schlechter Verbindung raus, kann er ohne Probleme wieder einsteigen.
Außerdem gibt es eine Cross-Play-Option, damit der ewige Streit ob PC oder Konsole dem Prinzip "der Feind der Orks ist mein Freund" weichen kann. Denn nur gemeinsam können wir durchs Abstimmen entscheiden, welche Missionen wir annehmen und uns gegenseitig wiederbeleben, wenn wir zu Boden gehen.
Zusammen müssen wir durchdiskutieren, wie wir unsere Barrikaden am besten verteilen, und uns unterm Spielen auf dem Laufenden halten, welche unserer Übersteuerungen demnächst fällig sind. Dafür können wir uns aussuchen, ob wir den spielinternen Sprachchat nutzen oder uns über andere Chatprogramme anschreien möchten.
Bildergalerie
Wer keine Freunde hat, wird aber nicht vom Spielspaß ausgeschlossen: Auch allein lässt sich Orcs Must Die! Deathtrap bezwingen. Lebenspunkte der Gegner und Anzahl der Barrikaden werden proportional skaliert, das Timing der Wellen verzögert und unser Taschengeld zwischen den Runden ordentlich aufgestockt.
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