Wir unterziehen Operation Flashpoint 2: Dragon Rising einem Test - für PS3 und Xbox 360. Wenn man nicht immer die Augen offen hält, heißt es in Sekundenbruchteilen "Game Over". Modern Warfare ist im Vergleich zu diesem Titel ein Kindergeburtstag!
Dragon Rising ist atmosphärisch
In Operation Flashpoint: Dragon Rising erteilen wir auch per Fernglas Befehle.
Ein Taktik-Shooter lebt von der Atmosphäre, die beim Kriechen durch den virtuellen Wald oder dem Stellungskampf im Dorf entsteht. Jede falsche Bewegung könnte die letzte sein und man fühlt sich ins gnadenlose Kampfgeschehen hineinversetzt. Die Grundlage für eine entsprechende Stimmung beim Spielen hat Codemasters mit einer stilvollen HD-Grafik samt diverser Farbfilter geschaffen. Doch was nutzt eine hübsche, farblich an die Missionsbedingungen angepasste Optik, wenn wir regelmäßig auf merkwürdige Animationen und Ungereimtheiten stoßen? Die Team-Kameraden beispielsweise bewegen sich und antworten wie Roboter. Und wenn ihr einen gegnerischen Soldaten aufs Korn nehmt, bleibt er meist wie angewurzelt stehen, bis er letztendlich den Geist aufgibt. Solche doofen Details sorgen dafür, dass die Umgebung etwas steril und leblos daherkommt. Da wäre eindeutig noch mehr möglich gewesen!
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