Onimusha: Dawn of Dreams

Test Thomas Eder

Level me up, Baby!

Onimusha: Dawn of Dreams Auch wenn in Onimusha eindeutig die Action im Vordergrund steht, wurden in Dawn of Dreams die Rollenspiel-Elemente wie das Aufleveln der Charaktere und Ausrüstungen stark erweitert. Wie gewohnt können Sie Ihre Waffen und Rüstungen mit Gegenständen bestücken, die Angriff und Abwehr verstärken oder mit weiteren Attributen wie Feuer, Wind usw. versehen. Die Anzahl an Waffen und Items ist dabei gigantisch und nahezu auf dem Niveau eines RPGs.

Zudem kombinieren Sie Gegenstände wie Pilze, Gras oder Erz und erschaffen so andere nützliche Items wie Medizin oder Gegengift. Wie wichtig es ist, Charaktere und Figuren stets zu verbessern, merken Sie bereits in den ersten Bosskämpfen, wenn sich zu hastiges Voranschreiten im Spiel dahingehend auswirkt, dass Sie gegen Ihre starken Widersacher nicht den Hauch einer Chance haben.

Außerdem sollten Sie sich nicht nur auf Soki konzentrieren, da Sie im Verlauf des Spiels auch solo mit den anderen Charakteren in die Schlacht ziehen. Werfen Sie zudem einen Blick auf die Cheats der aktuellen Ausgabe: Dort zeigen wir Ihnen, wie Sie gemeinsam mit einem menschlichen Mitspieler den Genmas das Leben schwermachen können.

Eyecandy

Onimusha: Dawn of Dreams Wie die Vorgänger so glänzt auch das neueste Onimusha mit einer hervorragenden Optik. Texturen und Animationen der Spielfiguren sind einen Tick besser als im dritten Teil, die Umgebungen sind ansprechend und abwechslungsreich gestaltet und auch mit Effekten hat Capcom nicht gegeizt. Nicht ganz auf demselben hohen Niveau liegt die akustische Untermalung des Spiels, aber dennoch ist auch diese insgesamt gelungen.

Während die Musik mit typischen japanischen Klängen sehr gut zum Geschehen passt, ist die Synchronisation wie in den Vorgängern nicht immer passend. Zudem vermissen wir immer noch die originale japanische Sprachausgabe, die dem Japano-Flair des Spiels zugute kommen würde.

Nachdem der dritte Teil eine Traumwertung von über 90 % einheimsen konnte, sind die Erwartungen an Dawn of Dreams natürlich entsprechend hoch. Auch wenn der Hauptkritikpunkt - der zu geringe Umfang - jetzt dank mindestens 20 Stunden Spielzeit nicht mehr aktuell ist, kommt Dawn of Dreams nicht ganz an den Vorgänger heran.

Zu schwere und zu lange Bosskämpfe, seltene KI- und Kamera-Schwächen tragen ihren Teil dazu bei, dass der dritte Teil das Highlight der Serie bleibt. Dennoch ist auch Dawn of Dreams ein sehr gutes Spiel, das sowohl Fans der Serie als auch Freunde anspruchsvoller Action wunschlos glücklich macht. Und das für schlappe 45 Euro!

Pro & Contra
Sehr gute TechnikGelungene AtmosphäreViel Abwechslung
Hoher Schwierigkeitsgrad
Fazit

Auch der neueste Onimusha-Teil überzeugt durch sehr gute Technik und hervorragendes Gameplay.

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