Bösewicht Grifon hält Naja tüchtig in Schach.
Vier dämonische Kriegstreiber brechen aus ihrem Gefängnis aus, um mit Armeen von Schattengestalten Furcht, Furcht und nochmals Furcht im Lande zu säen. Ein Glück, dass unsere vier Protagonisten die einfallenden Scharen mit ihren "mystischen" Talenten gleich traubenweise niedermähen. Von verschiedenen Startpunkten aus scheuchen Sie den Helden Ihrer Wahl in Third-Person-Ansicht in die Schlacht, wobei ihm seine Gefährten sowie ein paar Soldaten mehr oder weniger selbstständig zur Seite stehen. Die Übersichtskarte zeigt, wo sich Gebäude, Gegner und Mitstreiter befinden. Das ist auch gut so, denn ohne sie liefe man in dem ständigen Nebel hilflos im Kreis. Offenbar ist die Grafik-Engine mit den Anstürmen von Computergegnern so beschäftigt, dass es daneben nur noch für passable Figurenmodelle und bunte Effekte gereicht hat. Die Hintergründe, soweit man sie überhaupt erkennt, sind karg, trist und von Clipping-Fehlern durchzogen und die Sound- und Sprach-Samples wiederholen sich so permanent wie die matschigen Bodentexturen. Man konzentriere sich also lieber auf seine Widersacher und malträtiere sie über die Aktionstasten mit Schlägen, Sprung-Hieben, Zaubern oder Kombinationen aus den dreien. Gefundene Runen erschließen neue Nah- und Fern-Attacken der Elemente Wasser, Eis, Wind und Blitz - welche man denn für den Einsatz auswählt, hat aber mehr mit den individuellen Vorlieben des Spielers als mit Strategie zu tun. Die Magie-Leiste lässt sich jederzeit wieder aufladen; gelegentlich finden sich Energiespender, Rüstungsboni etc. Tja, das war's dann eigentlich, was den Story-Modus betrifft. Im Vergleich zum stupiden Überlebens-Modus bieten die "Missionen" mit Combo-Wettbewerben oder Verteidigungs-Aufträgen wenigstens noch etwas Abwechslung; Mehrspieler dürfen sich in diversen Arenen und Spielvarianten austoben.
Bildergalerie: Mystic Heroes
Bild 1-3
Klicken Sie auf ein Bild, um die Bilderstrecke zu starten! (5 Bilder)
