Eine Immobilie hat Heißhunger auf alles, was ihr durch die Tür kommt!
Gespräche mit abgedrehten Charakteren werden mit Echtzeitmodellen präsentiert.
BILD: N-ZONE
Kennt ihr noch das Büchereirätsel aus Super Mario 64? In "Big Boos Burg" musste der schnauzbärtige Jump&Run-Star seinerzeit angriffslustigen Lexika ausweichen, um an einen verborgenen Powerstern zu gelangen. Nicht minder gefährlich geht es nun im Monster House zu - einem Wohnhaus, das auf mysteriöse Art und Weise Dinge und Personen verschwinden lässt.
Um das Geheimnis der heißhungrigen Immobilie zu lüften, begeben sich die wagemutigen Kinder DJ, Chowder und Jenny mitten in die Brutstätte des Grauens. Wir sind es zwar gewohnt, dass Ikea-Möbel nach übermäßigem Gebrauch ein Eigenleben entwickeln - aber wenn Stühle und Tische plötzlich wild um sich schlagen, dann geht das schlichtweg nicht mit rechten Dingen zu!
Aufstand der Dinge
Der übergewichtige Chowder lässt die Wasserspritze sprechen.
BILD: N-ZONE
Wie in den Klassikern Geometry Wars, Robotron 2084 oder dessen N64-Remake Robotron X navigiert ihr in dieser Umsetzung des kommenden Animationsfilms die Helden unabhängig von der Schussrichtung ihrer Waffe, einer Wasserspritzpistole. Mit dem Steuerkreuz (oder optional mit dem rechten Tastenblock) steuert ihr dabei die tollkühnen Teenager, während ihr mit dem Stylus bestimmt, wohin der Wasserstrahl fließen soll.
Nach diesem immer gleichen Muster gähnt ihr euch in dem virtuellen Gemäuer von einem Raum zum nächsten, denn Horrorstimmung und Spielspaß will trotz Feindbegegnungen im Dauertakt nur äußerst selten aufkommen. Die Haare zu Berge stehen lässt uns dagegen eher die pseudo-gruselige Hintergrundmusik, die unmotiviert und gelangweilt in einer Dauerschleife heruntergespult wird.
Abgesehen von ein paar Spritzen-Upgrades gibt es auch spielerisch keine neuen Facetten. Die uninspirierte Levelgestaltung ist der Gameplay-Tristesse ebenbürtig. Wenigstens der Umfang stimmt. Dieses Spiel hätte getrost vom gefräßigen Monster House mitverschlungen werden können!
