Mindseye: Schwere Vorwürfe zu Arbeitsbedingungen - So reagiert das Studio
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Der Launch vom "GTA-Killer" MindsEye war so desaströs, dass mehrere hundert Mitarbeiter entlassen wurden. Die haben nun schwere Vorwürfe erhoben, auf die das Studio nun reagiert.
Kaum ein Spiel ist in diesem Jahr so weit hinter den selbst gesteckten Zielen zurückgeblieben wie MindsEye. Das Third-Person-Adventure vom ehemaligen GTA-Produzenten Leslie Benzies sollte nur der Anfang eines großen Projekts werden, legte aber einen so schlechten Launch hin, dass dieses Thema wohl schon jetzt zu den Akten gelegt werden kann.
Schon kurz nach dem Release gab es erste Gerüchte und Meldungen, dass über 100 Mitarbeiter entlassen wurden. Viele davon haben vor wenigen Tagen in einem offenen Brief schwere Anschuldigungen gegen die Studioführung erhoben. Build a Rocket Boy hat jetzt mit einem Statement auf diesen Brief geantwortet.
Build a Rocket Boy äußert sich
Der offene Brief, den mehr als 90 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter von MindsEye (jetzt kaufen 31,90 € ) unterzeichnet haben, ist das neueste Kapitel in der nicht besonders ruhmreichen Geschichte von Build a Rocket Boy und MindsEye. In dem Schreiben ist unter anderem von toxischen Arbeitsbedingungen und zahlreichen Überstunden ohne passenden Ausgleich die Rede.
Die Studioführung habe das ganze Projekt mit Anlauf gegen die Wand gefahren und dabei mehrfach Einwände von erfahreneren Mitarbeitern einfach ignoriert. Nach dem desaströsen Launch seien dann knapp 250 Mitarbeiter auf einen Schlag und teilweise von heute auf morgen entlassen worden. Alles in allem sei es einer der "schlimmsten Spiele-Releases dieses Jahrzehnts".
In einem Statement, das Build a Rocket Boy an TheGamer geschickt hat, bezieht das Studio Stellung zu den Vorwürfen. Man sei sehr traurig gewesen, dass man so viele Mitarbeiter habe entlassen müssen, und sei nun dankbar für das Feedback aus dem offenen Brief, heißt es darin etwa. Man wolle aus MindsEye lernen und daran wachsen.
Die Anschuldigungen, dass die Entlassungen möglicherweise nicht rechtens gewesen seien, weist man aber klar von sich. Die Entlassungen seien alle in der Art und Weise transparent und legal durchgezogen worden. Build a Rocket Boy habe dabei alle Verpflichtungen erfüllt. Ob die ganze Sache noch ein Nachspiel haben wird, bleibt dennoch abzuwarten.
Quelle: TheGamer
