Die kultigen Undercover-Cops Crockett und Tubbs sind zurück!
In den Action-Sequenzen geht es ganz schön zur Sache.
BILD: PLAYZONE
Vor etwas mehr als 20 Jahren feierte die Krimiserie Miami Vice ihr Fernsehdebüt, nun kehrt der TV-Kult als Kino-Blockbuster zurück - und wie es sich für ein solches Thema gehört, bringt Vivendi als Lizenzinhaber dazu auch gleich noch ein Spiel heraus. Der PSP-exklusive Titel wirkt auf den ersten Blick wie ein simpler Action-Titel, entpuppt sich aber schon bald als guter Genre-Mix mit abwechslungsreichem Gameplay, wobei die Shooter-Passagen den Löwenanteil des Spiels ausmachen.
Als Undercover-Polizist ballern Sie sich in Third-Person-Perspektive durch relativ kurze, übersichtliche Levels, in denen es viel zu erledigen und einzusammeln gibt. Große Bedeutung kommt dabei der taktischen Nutzung von Deckungsmöglichkeiten zu, da die Feinde zahlenmäßig und waffentechnisch zumeist überlegen sind. Für Abwechslung sorgen Motorboot-Sequenzen (in denen selbstverständlich auch geballert wird!) und diverse Minispielchen.
Hier dürfen Sie Flash-Rams für Infos und Waffen-Upgrades hacken, mit Drogen dealen, um Geld zu bekommen, und harte Verhandlungen mit Drogenbaronen führen, um sich einen Ruf in der Drogenszene zu erwerben. Alles in allem nicht wirklich innovativ, aber spielerisch überraschend kurzweilig und zumindest anfangs recht motivierend.
Was Grafik und Technik angeht, zwingen die Entwickler die PSP zwar nicht unbedingt zu Höchstleistungen, die Actionsequenzen laufen aber recht flüssig ab und werden zudem stimmig präsentiert - mit atmosphärischer Musikuntermalung und gelungener Sprachausgabe. Lediglich die übertriebenen Sterbeanimationen der Feinde, die schwache KI der Gegner und die etwas hakelige Steuerung fallen negativ auf. Leider konnten wir den im Spiel enthaltenen Koop-Multiplayer-Modus nicht testen, da uns zum Test lediglich eine einzige UMD zur Verfügung stand.
