Metal Gear Solid: Snake Eater 3D im Test für Nintendo 3DS - Weitere Pluspunkte, Kritik, Wertung

Test Uwe Hönig

Metal Gear Solid: Snake Eater 3D im Test für den Nintendo 3DS: Das fesselnde Agentenabenteuer mit angepasster 3D-Optik sorgt für eine perfekte Dschungelatmosphäre! Was uns am 3DS-Remake besonders gut gefallen hat - und was weniger -, das erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.

Abwechslungsreicher Spielablauf

Wie von der Serie gewohnt, gilt es auch bei Snake Eater 3D, möglichst unerkannt durch feindliche Gebiete zu schleichen. Wenn euch trotz aller Vorsicht eine gegnerische Wache erspäht, wird sofort Alarm ausgelöst und ein ganzer Schwarm von Soldaten stürmt herbei, um das fragliche Gebiet nach dem Eindringling zu durchkämmen. Wenn ihr auf die Schnelle einen geeigneten Unterschlupf findet, könnt ihr euch einfach verstecken bis der Alarm vorbei ist und die herbei geeilten Soldaten wieder abziehen. Wahlweise dürft ihr die Gegner-Wellen auch mit eurer Bewaffnung unschädlich machen! Das ist natürlich nicht unbedingt die feine englische Art, vor allem in Anbetracht des MGS-Schleichprinzips. Dennoch ist es sehr erfreulich, dass es für jede Spielsituation mehrere Lösungsansätze gibt und es im Prinzip euch überlassen bleibt, wie ihr das Abenteuer spielt. Ob laut und actionreich oder still und geheim, beide Möglichkeiten funktionieren hervorragend!

Die Story: Startpunkt der MGS-Serie

Die Sory von Snake Eater 3D spielt im Jahr 1964 und ist chronologisch gesehen das erste Abenteuer der vielschichtigen MGS-Saga. In der Ära des Kalten Kriegs zwischen den beiden Supermächten USA und Sowjetunion sollt ihr in der Rolle von Naked Snake (dabei handelt es sich um den Vater von Solid Snake, dem Helden aus Metal Gear Solid 1, 2 und 4) das Mysterium einer mobilen russischen Massenvernichtungswaffe zu enträtseln. So begibt sich Snake auf eine Geheimmission ins Feindesland, um Nikolai Stepanovich Sokolov aufzuspüren, den Erfinder des neuen thermonuklearen Waffensystems ...

Die Gyro-Sensoren des 3DS kommen beim balancieren über einen Ast, oder beim überqueren einer wackeligen Hängebrücke zum Einsatz. Quelle: Videogameszone.de Die Gyro-Sensoren des 3DS kommen beim balancieren über einen Ast, oder beim überqueren einer wackeligen Hängebrücke zum Einsatz. Das hat uns an Metal Gear Solid: Snake Eater 3D nicht gefallen:

Gelegentliche Ruckler

Obwohl die Dschungelumgebung des Spiels durch die neue 3D-Optik atmosphärischer als je zuvor rüberkommt, gibt es dennoch einen Kritikpunkt: Leider ruckelt die Grafik gelegentlich und dabei hilft es dann auch nicht weiter, einfach den 3D-Modus auszuschalten. Im 2D-Modus sind die Ruckeleinlagen ebenso vorhanden.

Kein Mehrspielermodus

In Metal Gear Solid 3: Subsistence gab es erstmals in der Geschichte der Serie einen Mehrspieler/Online-Modus, der im 3DS-Remake leider völlig fehlt. Kojima Productions hat sich bei Snake Eater 3D lediglich um die Umsetzung des genialen Einzelspielerabenteuers gekümmert!

Bildergalerie

Wertung zu Metal Gear Solid: Snake Eater 3D (3DS)

Wertung:

87 /10
Pro & Contra
Ausgezeichneter 3D-EffektAngepasste SteuerungSchiebepad-Pro-UnterstützungHervorragender SoundSpannende StoryUmfangreiches AbenteuerExzentrische Endgegner-Bande
Kein MehrspielermodusStellenweise ruckelige Grafik
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