Für die Flatland-Tricks brauchen die Fahrer gar keine Hindernisse.
Schon der erste Konsolenauftritt von Mat Hoffman überzeugte ja nicht so recht. Zwar konnte das Spiel in seinen besten Momenten an Tony Hawk's Pro Skater erinnern, doch aufgrund der unterschiedlichen Sportgeräte war es bei weitem nicht so spektakulär und rasant. Genauso verhält es sich auch mit der Fortsetzung. Fast alles, was Tony ausmachte, ist da: ein motivierender Karrieremodus, ein Parkeditor, verschiedene Profisportler, lustige Multiplayerspielchen und zehn unterschiedliche, voll gepackte Umgebungen. Aber irgendwie kommt nie dasselbe Gefühl auf: Auf einem BMX-Rad gehen die Tricks einfach nicht so leicht von der Hand wie auf dem Skateboard. Einerseits ist das Rad selbst langsamer, anderseits läuft das Spiel nicht ganz so schnell. Dadurch sind die Sprünge nicht so hoch und die Kombinationen nicht so halsbrecherisch. Außerdem verzeiht die Steuerung nicht den geringsten Fehler: Schon beim nichtigsten Anlass liegen die Radler sofort auf der Nase. Das ist schade, denn wie üblich sind die Umgebungen sehr gut designt: In Chicago, Las Vegas oder New Orleans stehen viele originelle und ortsspezifische Hindernisse, die genügend Gelegenheiten für Tricks bieten. In Chicago kann man zum Beispiel auf den Schienen der berühmten Loop grinden oder auf der Calder-Plastik radeln. Trotzdem ist das Spiel optisch eher schwach: Texturarmut und gelegentliches Ruckeln lassen keine so rechte Freude aufkommen. Gegen superflüssige Konkurrenten wie Aggressive Inline und Tony Hawk's Pro Skater 3 wirkt die Darstellung mit nur 25 Bildern pro Sekunde generell relativ ruckelig.
Bildergalerie: Mat Hoffman's Pro BMX 2
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