Lucas der Ameisenschreck

Test Sebastian Stange

Oh Schreck, eine Filmumsetzung!

Die Kämpfe sind langweilig und die Gegner kehren immer wieder. Quelle: N-ZONE Die Kämpfe sind langweilig und die Gegner kehren immer wieder. Lucas war kein netter Junge. Er hat immer wieder die Ameisen in seinem Garten gepiesackt. Plötzlich wird der Rabauke auf die Größe eines Insekts geschrumpft und muss sich als wahre Ameise beweisen. Spielerisch wird nicht viel geboten - innerhalb begrenzter Areale gilt es, verschiedene Ziele zu erreichen. Obwohl einige Spezialfähigkeiten und Items Abwechslung schaffen, kann die lahme Filmumsetzung nicht wirklich begeistern. Die Erkennung der Kampfgesten funktioniert nur mäßig und anstatt die Wii-FB zu schwingen, drückt ihr bald lieber aufs Knöpfchen.

Die Synchronisation wirkt eher bemüht und auch die Actionsequenzen - wie die Verteidigung gegen viele Gegner - sorgen nur leidlich für Spannung. Auch grafisch gibt sich Lucas der Ameisenschreck bescheiden und liegt nur auf mittlerem GameCube-Niveau. Irgendwie hat man stets das Gefühl, den Titel schon einmal gespielt zu haben. Er besteht gänzlich aus Elementen, die fast jede andere Filmumsetzung auch bietet: Hüpf- und Sammelpassagen, wobei immer wieder böse Gegner verprügelt werden müssen. Einige wirklich innovative Features hätten dem Spiel sicher gut getan. Immerhin ist der Preis recht nett.

Wertung zu Lucas der Ameisenschreck (Wii)

Wertung:

58 /10
Fazit

N-ZONE

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