Legacy of Kain: Eidos Montreal arbeitete offenbar an Reboot, bis zur Embracer-Übernahme
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Eidos Montreal soll einige Zeit an einem neuen Legacy-of-Kain-Spiel gearbeitet haben. Den ersten Berichten zufolge wirkte das Reboot vielversprechend. Doch kurz nach der Übernahme durch die Embracer Group wurde das Projekt angeblich eingestampft. Woran lag es?
Es klingt wie ein verlorener Traum für Fans düsterer Fantasy-Action. Die Legacy-of-Kain-Reihe sollte bei Eidos Montreal ein modernes Comeback feiern. Neue Lebenslauf-Einträge ehemaliger Entwickler zeigen nun, dass das Projekt nicht nur existierte, sondern überraschend gut vorankam. Trotzdem zog der Publisher früh den Stecker, und die Zukunft der Vampir-Ikone bleibt ungewiss. Wenn ihr Lust auf weitere spannende Entwicklungen aus der Spielebranche habt: Ubisoft hat bestätigt, dass Prince of Persia: The Sands of Time nicht auf den Game Awards gezeigt wird.
Legacy of Kain-Reboot war in Sicht
Laut Insider Gaming arbeiteten Entwickler von Eidos Montreal an einem "Dark-Fantasy-ARPG" mit Nahkampf-Fokus und Parkour-Elementen. Hinter vorgehaltener Hand bestätigen Quellen: Es handelte sich um einen Legacy-of-Kain-Reboot.
Das Spiel befand sich nur rund ein Jahr in Arbeit, soll sich aber bereits vielversprechend entwickelt haben. Die Vision war eine moderne Action-Neuausrichtung mit starkem Fokus aufs Erkunden und intensive, körperliche Kämpfe. Das ist definitiv ein Setting, das perfekt zur Kultmarke mit Vampiren, Göttern und ewigen Konflikten passt. Doch dann übernahm die Embracer Group das Studio und intern änderten sich Prioritäten. Der Reboot verschwand in den Schubladen, noch bevor er eine Chance hatte, offiziell enthüllt zu werden.
Eidos Montreal kämpft selbst ums Überleben
Nicht nur Legacy of Kain verlor seine Zukunft. Eidos Montreal selbst durchlebt seit Jahren turbulente Zeiten. Nach dem Erfolg von Marvel's Guardians of the Galaxy wurde das Studio zunehmend als Support-Team für Titel wie Fable oder Grounded eingesetzt, statt eigene Projekte voranzutreiben.
2024 und 2025 folgten Entlassungswellen. Betroffene wie Gameplay-Director Samuel Daher sprechen offen über "schwierige Zeiten" in der Branche. Laut Bericht arbeitet das Team zwar noch an einem großen eigenen Spiel, mit angeblich hunderten Millionen Dollar Entwicklungsbudget, doch ob dieses Projekt einschlägt, bleibt abzuwarten. Die Legacy-of-Kain-Reihe liegt inzwischen bei Crystal Dynamics. Aber nach dem Flop von Marvel's Avengers und den Problemen bei Embracer wirkt ein Revival aktuell eher wie ein Wunsch als eine realistische Planung. Was denkt ihr? Hättet ihr ein Reboot begrüßt?
Quelle: gamingbolt
