Terry Bogart, ein Kämpfer der ersten Stunde, hat´s immer noch drauf und heizt Gegnern im wahrsten Sinne des Wortes ein.
In Japan ist King of Fighters gleich nach Virtua Fighter die beliebteste Arcade-Prügelspielserie. Nun sollen auch Xbox-Spieler in den Genuss dieses SNK-Klassikers kommen, der in der 2002er-Version etliche Verbesserungen zu bieten hat.
Am augenscheinlichsten sind kleine, aber feine Veränderungen, die an der grafischen Umsetzung vorgenommen wurden. Hardcore-Fans spielen natürlich in der Original-Arcade-Optik. Wem die zu niedrig aufgelöst ist, der darf die verpixelten Recken aber auch mit einem op-tional anwählbaren Grafikfilter etwas glätten.
Back to the Roots
Auch beim Gameplay hat sich etwas getan. So gibt es jetzt ein neues Cancel-System, mit dem man Combos kurzerhand unterbrechen und in andere Bewegungs- und Angriffsmuster übergehen lässt. Ferner haben es alte Elemente, die Fans im 2000/2001-Doppelpack vermisst haben, wieder in die 2002er-Auflage geschafft. Die 3-gegen-3-Matches sind genauso mit dabei wie die MAX-Anzeige, die besonders heftige Spezialmanöver ermöglicht.
Leider sind diese nicht annähernd so hübsch dargestellt wie in Guilty Gear oder Street Fighter. Außerdem bieten letztgenannte Titel die aufgezählten Features schon längere Zeit. Deswegen hinkt King of Fighters 2002 seinen Genrekollegen etwas hinterher. SNK-Fans dürfen aber trotzdem ohne Bedenken zugreifen und sich über eine gute Umsetzung freuen, die sogar mit Xbox-Live-Support aufwartet. Lediglich der Sound stößt absolut sauer auf. Die Retro-Begeisterung in allen Ehren, aber die belanglos vor sich hindudelnde Musik bereitet Kopfschmerzen.
