James Bond Ein Quantum Trost für PS3 im Test

Test Toni Opl

James Bond: Ein Quantum Trost - Hochsprung: Die spektakuläre Kranszene aus Casino Royale ist gelungen, spielerisch aber auch keine große Herausforderung. (BILD: play³) James Bond: Ein Quantum Trost - Hochsprung: Die spektakuläre Kranszene aus Casino Royale ist gelungen, spielerisch aber auch keine große Herausforderung. (BILD: play³) Balance-Akte wie in der legendären Kran-Verfolgungsszene aus Casino Royale, Nahkampf-Quicktime-Events und das Hacken von elektronisch verriegelten Türen sollen Abwechslung ins bleihaltige Gameplay bringen. Leider fallen diese Elemente aber weder spannend noch in irgend­einer Form anspruchsvoll aus. Der elektronische Dietrich entpuppt sich als simpelstes Reaktionsspielchen, das man selbst einem Fünfjährigen zutrauen kann. Für das lautlose Ausschalten eines Gegners wiederum drückt ihr in dessen Nähe die R3-Taste und dann den angezeigten Action-Button. Wer das nicht auf die Reihe kriegt, sollte seine Zeit lieber mit Browser-Games totschlagen.

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James Bond: Ein Quantum Trost - Im Dienst des MI6: In diesem Online-Modus müssen wir einen Kontrollpunkt erobern und gegen die Terroristen verteidigen. (BILD: play³) James Bond: Ein Quantum Trost - Im Dienst des MI6: In diesem Online-Modus müssen wir einen Kontrollpunkt erobern und gegen die Terroristen verteidigen. (BILD: play³) Apropos Zeit: Viel müsst ihr davon nicht investieren, um den Abspann über die Mattscheibe flimmern zu sehen. Versierte Action-Fans meistern das cineastische Abenteuer mitunter in weniger als fünf Stunden. Damit verkommt Ein Quantum Trost zum spielerischen Schnellimbiss für zwischendurch, woran auch der angehängte Mulitplayer-Part recht wenig ändern dürfte. Sieben Spielmodi, zwölf Karten sowie käuflich erwerbbare Waffen und Gadgets (aka Perks) klingen zwar ambitioniert, allerdings ist das Map-Design öde und die technische Komponente - sprich: der Netzcode - nicht ganz ausgereift. Oft bewegten sich die Mitspieler nicht wirklich flüssig über den Bildschirm.

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James Bond: Ein Quantum Trost - Schau'n mer mal: Der Multiplayer-Modus ist im Vergleich zu anderen Shootern einfach zu monoton. (BILD: play³) James Bond: Ein Quantum Trost - Schau'n mer mal: Der Multiplayer-Modus ist im Vergleich zu anderen Shootern einfach zu monoton. (BILD: play³) Grafisch gibt sich Ein Quantum Trost extrem durchwachsen. Manche der 15 Levels hätte man auf der PlayStation 2 aufwendiger hinbekommen können, andernorts schaut's doch wieder irgendwie ganz ordentlich und ansatzweise nach Next-Gen aus. Dafür scheinen die Gegner allesamt aus einer Klonfabrik zu stammen, wo nur eine Handvoll verschiedener Modelle "produziert" wird. Der gleiche Look, die gleichen Animationen und die gleiche tumbe Intelligenz. Kanonenfutter galore!

Wertung zu James Bond 007: Ein Quantum Trost (PS3)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Zwei Bond-Filme in einem Spiel- inkl. vieler exotischer SchauplätzeGeradlinige Action ohne viel Schnickschnack drumherum
Die Grafik ist durchwachsen und reicht von grottig über zweckmäßig bis okay.Reines Nonstop-Shooting-Game, kaum Hightech-Spionage-ElementeDie Zwischensequenzen sind wirr, uninteressant und teilweise unfreiwillig komisch.Kurze Spieldauer. Shooter-Profis sehen evtl. schon nach fünf Stunden den Abspann.

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