James Bond Ein Quantum Trost für PS3 im Test

Test Toni Opl

James Bond: Ein Quantum Trost - Grafisch durchwachsen: Einige Level sind grafisch einfach zu lieblos. (BILD: play³) James Bond: Ein Quantum Trost - Grafisch durchwachsen: Einige Level sind grafisch einfach zu lieblos. (BILD: play³) Streng genommen standen die Chancen für ein richtig gutes James Bond-Spiel seit dem "goldenen" N64-Auftritt nie besser. Für den vorliegenden Titel gab's gleich zwei Filmvorlagen - Ein Quantum Trost und den Vorgänger Casino Ro­yale -, dazu den echten Schauspieler Daniel Craig und ein programmtechnisches Grundgerüst, welches noch immer das Nonplusultra in Sachen PS3-Shooter darstellt: Die Engine von Infinity Wards' Call of Duty 4: Modern Warfare, auf die Entwickler Treyarch ja bekanntlich auch für Call of Duty 5 zurückgreifen konnte. Im vorliegenden Fall ist das Gesamtwerk aller genannten Zutaten beileibe kein schlechtes, aber eben auch kein Kracher. Ein Quantum Trost dürfte es daher schwer haben, aus der Masse an hochkarätigen Herbst-/Winter-Hits herauszustechen und eine breite Käuferschicht zu finden.

James Bond: Ein Quantum Trost - Praktisch: In einem Flugzeugmuseum gibt’s gleich ein paar Flugstunden gratis. Explosive Kisten, Fässer und Tanks stehen wirklich überall. (BILD: play³) James Bond: Ein Quantum Trost - Praktisch: In einem Flugzeugmuseum gibt’s gleich ein paar Flugstunden gratis. Explosive Kisten, Fässer und Tanks stehen wirklich überall. (BILD: play³)

Ein Quantum Duty
James Bond: Ein Quantum Trost - Kopf runter: Das Deckungssystem sollte man unbedingt nutzen, will man nicht ständig den Game-over-Bildschirm sehen. (BILD: play³) James Bond: Ein Quantum Trost - Kopf runter: Das Deckungssystem sollte man unbedingt nutzen, will man nicht ständig den Game-over-Bildschirm sehen. (BILD: play³) Gespielt wird erwartungsgemäß in Gestalt von Daniel Craig und aus der Egoperspektive. Allerdings gibt es zahlreiche Stellen, wo die Kamera herauszoomt, um den JAmes Bond-Hauptdarsteller ins rechte Licht zu rücken. Etwa wenn man per X-Taste hinter Wänden, Schreibtischen oder anderen Objekten Schutz sucht oder wenn haarsträubende Klettereinlagen auf dem Programm stehen. Das Deckungssystem funktioniert einwandfrei und erlaubt euch, wahlweise blind zu feuern oder euch für gezielte Schüsse kurz herauszulehnen. Nachteil: Man merkt schnell, dass eigentlich jeder Level in Ein Quantum Trost und damit das komplette Spiel um ebenjenes Cover-Feature gestrickt sind. Der Ablauf ist meist derselbe: In Deckung hechten, die anrückende Feindwelle niederballern, zur nächsten Deckung sprinten, wieder alles niedermähen und so weiter.

James Bond: Ein Quantum Trost - Kopf hoch: Die Gegner tun das übrigens auch, stürmen aber trotzdem irgendwann einfach drauflos. (BILD: play³) Quelle: Treyarch James Bond: Ein Quantum Trost - Kopf hoch: Die Gegner tun das übrigens auch, stürmen aber trotzdem irgendwann einfach drauflos. (BILD: play³) Immerhin ist es in Ein Quantum Trost oft möglich und auch ratsam, lautlos vorzugehen und die Schergen hinterrücks niederzumachen. Wer wild um sich ballert oder von einer der vielen Überwachungskameras entdeckt wird, sieht sich schnell mit einer Horde Elitekämpfer konfrontiert, die besser bewaffnet sind und deutlich aggressiver vorgehen als die 08/15-Bösewichte.

Auf der nächsten Seite gibt's das Fazit und die Wertung!

Artikel teilen

Per E-Mail versenden

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk