Flotter Aufguss mit Cube-Grafik und Wii-Steuerung
Aus der Egoperspektive wirken die Widersacher teils recht bedrohlich.
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Für Scrat - das Ice Age-Maskottchen mit den Säbelzähnen - ist zumindest die interaktive Umsetzung des Animationsknüllers ein Freudenfest: Die Spielstufen sind mit Eicheln gespickt, so weit das Auge des kleinen Nagers reicht. Zudem wurden in den 3D-Plattform-Arealen noch Früchte, Kastanien und die seltenen goldenen Nüsse versteckt. Während die aus der Filmvorlage bekannte Geschichte erzählt wird, hangelt, schwimmt und hüpft ihr durch Canyon- und Dschungellabyrinthe.
An mehreren Stellen wird das Abenteuer für heitere Minispiele unterbrochen, in denen ihr zum Beispiel Pinguine wegkegeln oder Affen aus dem Gebüsch schießen müsst. Zudem gibt es noch eine ausführliche Rutschpartie mit dem Faultier Sid, bei der ihr im Flug diverse Kunstfiguren zeigen dürft.
Geführt und geschüttelt
Um eine goldene Nuss zu erhalten, werft ihr mit Kieselsteinen auf Affen.
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Die Entwickler von Ice Age 2 - Jetzt Taut's haben den Titel auf die Nunchuk-Variante getrimmt und keine großen Experimente durchgeführt. Mit dem Analogteil bewegt ihr eure Figur und schaltet in die Egoansicht. Durch Druck auf die A-Taste der Wii-Fernbedienung wird gehüpft, mit dem B-Knopf werft ihr Kieselsteine auf Gegner oder besondere Ziele. Mit dem 1-Knopf könnt ihr die Kamera hinter eurem Helden zentrieren. Die restlichen Spezialbewegungen scheinen alle aus dem Nintendo-Handbuch "Einbinden der Wii-Steuerung ohne Katastrophen" zu stammen. Beim Ausgraben von Nüssen, Wandklettern und Kämpfen reicht das waagerechte Schütteln, für den Doppelsprung mit Stampfeffekt deutet ihr mit dem rechten Controllerteil nach unten.
Taufrisch?
Scrat hampelt mit witzigen Animationen durch das Abenteuer.
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Das Spiel ist vom Optionsmenü bis zur Bonusgalerie eine 1:1-Portierung der GameCube-Fassung aus dem vergangenen Jahr. Daher hat Ice Age 2 - Jetzt Taut's grafisch weder gewonnen noch verloren. In den bunten Landschaften trefft ihr auf weitere Tiere aus der Filmvorlage und dürft euch an Scrats wunderbaren Animationen erfreuen. Der kleine Reißteufel schnuppert zum Beispiel in aufgereckter Haltung nach versteckten Extras oder trägt auf Zehenspitzen den aus dem Nest gefallenen Geiernachwuchs herum. Auch seine Kletterausflüge wurden liebevoll gestaltet. Nach wie vor stören bei den Rühr-Kämpfen allerdings milde Kameraprobleme, doch das gute, insgesamt recht kurze Gesamterlebnis wird davon nicht beeinträchtigt.
