Heavy Rain im Test: Ist es ein Spiel? Ist es ein Film? Die Antwort: Beides. Und noch dazu eines der faszinierendsten PS3-Erlebnisse des Jahres!
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Quelle: videogameszone.de
Heavy Rain-Test: Aus dieser misslichen Lage befreit ihr Madison, indem ihr den Controller schüttelt. Spannung und Anstrengung wechseln sich perfekt ab.
Filme verdammen euch zum Zuschauen, bieten dafür aber eine im Idealfall perfekt durchchoreografierte Achterbahn der Gefühle. Spiele hingegen sind interaktiv, sie reagieren auf eure Taten – und müssen genau deshalb Abstriche in Sachen Inszenierung machen. Was passiert aber nun, wenn ein Produkt die Vorzüge beider Medien in sich vereint? Die Antwort auf diese Frage heißt Heavy Rain und ist der wohl außergewöhnlichste PS3-Titel des Jahres! Aufgeteilt in insgesamt 55 Story-Episoden erzählt euch das Spiel seine enorm spannende Story: Ein Serienkiller ermordet Kinder, lässt sie im namensgebenden Regenwasser ertrinken. Warum? Das bleibt bis zum Ende der knapp zehnstündigen Spielzeit unklar. Sicher ist jedoch, dass vier unterschiedliche Charaktere im Zentrum der Handlung stehen. Ihr steuert sie abwechselnd, erlebt ihr Schicksal nicht nur hautnah mit, sondern beeinflusst es maßgeblich selbst! Übrigens: Falls ihr schon Heavy Spielt oder nach dem ersten Durchgang im Moment gerade auf HEavy Rain-Trophäen-Jagd seid, dann hilft euch unsere Heavy Rain-Komplettlösung plus Heavy Rain Trophy-Guide für PS3 auf jeden Fall weiter.
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Heavy Rain-Test: Schneller Finger - In den zahlreichen Action-Sequenzen müsst ihr möglichst schnell die eingeblendeten Tasten drücken.
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Heavy Rain-Test: Krampf - Strengt sich eure Figur an, müsst ihr mehrere Tasten gleichzeitig halten – so spürt ihr die Mühe quasi am eigenen Finger.
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Zuerst lernt ihr den Familienvater Ethan Mars kennen – und mit ihm auch die innovativen Kontrollen des Spiels. Heavy Rain weist nämlich nicht jeder Taste eine feste Aktion (etwa Springen) zu, sondern umgekehrt. Ein Beispiel: Ethan möchte Kaffee trinken. Um das Koffeinsüppchen runterzuschlürfen, ahmt ihr die entsprechende, reale Bewegung mit dem rechten Stick nach. Ihr kippt die Tasse also analog zum Bildschirmgeschehen langsam gen Ethans Mund. Damit ihr nicht ziellos am Controller herumrührt, werden sämtliche möglichen Aktionen direkt in die Spielwelt projiziert. Ein gebogener Pfeil am Kühlschrank bedeutet also: Jawohl, den kann man mittels Drehung des Analogsticks aufmachen. Noch dazu wartet das Spiel mit einer ebenso subtilen wie grandiosen Hilfefunktion auf: Per Schultertaste blendet ihr die Gedanken und Wünsche eurer Spielfigur ein. Wie Madison Page aus Heavy Rain in der Realität aussieht, haben wir euch bereits verraten.
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Heavy Rain-Test: Die Situation - Norman verhört einen Verdächtigen in dessen Wohnung.
Dann schweben Wortfetzen im Bild herum, deren Aktivierung einen Monolog des Helden zur Folge hat. So wisst ihr stets, was gerade zu tun ist. Etwas merkwürdig mutet indes die Laufsteuerung an: Ihr lenkt die 3D-Charaktere wie ein Auto, mit R2 wird Gas gegeben, der linke Stick gibt die Gehrichtung vor. Daran gewöhnt man sich im Laufe der Zeit zwar einigermaßen, aber hier hätten die Entwickler ruhig etwas weniger experimentell vorgehen sollen. Da wir gerade bei Experimenten sind: Heavy Rain schafft es tatsächlich, die ansonsten oft so grandios vergeigte Sixaxis-Funktion des PS3-Pads klug einzubinden. Wir sind fast geneigt zu sagen: So sinnvoll und intuitiv war Sonys Bewegungssteuerung noch nie – Hut ab!
