Gunfighter II

Test Stefanie Schetter

Fliegende Fässer zerschießen. Gähn. Wie originell. Fliegende Fässer zerschießen. Gähn. Wie originell. Die Fortsetzung des PSone-Scharmützels darf man wohl als einen einfallslosen Abklatsch des spaßigen Time Crisis II bezeichnen. Will heißen, man wird nacheinander hinter Deckungs-Objekten postiert und darf sich dahinter hervorbeugen, um die Salven der ins Bild springenden Angreifer zu erwidern. Erschwert wird die Sache durch den aus Endgame bekannten Sekundenzähler, der nach jedem Checkpoint neu rückwärts zu laufen beginnt. Gelegentlich kauert man auf einem Fahrzeug, muss Geschosse abwehren oder kann Boni und Extrapassagen freischießen. Continues und Speichermöglichkeiten sind rar, Munition nicht. Die Handlung lässt sich auch zu zweit durchballern, der Arcade-Modus konfrontiert Sie unter anderem mit Zeitlimits oder Mindesttrefferquoten für die Story-Abschnitte, und ein paar Ausdauer-Geschicklichkeitsspiele dürfen auch nicht fehlen. Optisch ist der Titel kaum mehr als zweckdienlich - aber immerhin: zweckdienlich. Allerdings nervt es, dass kleine oder entfernte Ziele oft länger nicht auf noch so wilden Beschuss reagieren.

Wertung zu Gunfighter 2: Revenge of Jesse James (PS2)

Wertung:

56 /10

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