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Vertraut und doch neu
Rein spielerisch bleibt für Gitarre und Bass auch in Guitar Hero World Tour fast alles beim Alten. Die mitgelieferte Axt mit schicker Sunburst-Lackierung verfügt über eine leicht verbesserte Strum-Bar, die sich griffiger anfühlt und einen besseren Druckpunkt hat. Zusätzlich wurde unterhalb der Fret-Buttons eine Art Touchpad angebracht, das Berührungen registriert und so auch Tapping- und Sliding-Spieltechniken erlaubt. Letztere ist in der Praxis allerdings übungsintensiv und gewöhnungsbedürftig. Für Bassisten hat sich fast nichts verändert, außer dass diese jetzt auch Leersaiten (Anschläge ohne gedrückte Fret-Buttons) spielen müssen.
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Die Guitar Hero World Tour-Drums hingegen sind einen Tick anspruchsvoller als bei Rock Band, da das Set über fünf statt nur vier Schlagflächen (plus das Bassdrum-Pedal) besteht. Cool: Es gibt zwei echte, hochgestellte Becken-Pads, welche die Trommelei noch etwas realistischer machen. Das Problem: Während Mikrofon und Gitarre ihren Dienst bei unserer Testphase tadellos verrichteten, gab das Drum-Kit leider einigen Anlass zur Kritik. Das Pedal lässt sich nicht im Rack einhängen und verrutscht zumindest auf glattem Boden sehr schnell. Außerdem kam es immer wieder vor, dass es Anschläge auf dem roten Pad einfach verschluckte, wenn es gleichzeitig mit dem gelben Becken gespielt werden musste. Da der Fehler sowohl bei unserem PS3-Drumset (normale Verkaufsversion!) als auch bei unserem Testmuster für die Xbox 360 auftrat, können wir an dieser Stelle nur hoffen, dass er sich nicht durch die komplette erste Produktions-Charge zieht.
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