Geradlinig und hart
Bei Rogue Agent ist kompromisslose Action angesagt. Acht große Levels enthalten bekannte Bond-Szenarien wie Hongkong, die Schweizer Berge oder Crab Key - Dr. Nos Versteck in der Karibik. Die Steuerung des Ego-Shooters funktioniert auch bei heftigen Action-Sequenzen ordentlich. Grobmotoriker freuen sich über die Auto-Targeting-Option und Baller-Fans stürzen sich bei jeder Gelegenheit auf geeignete Zweitwaffen. So halten Sie rechts und links einen Ballermann in der Hand und feuern, was die Rohre hergeben. Große Gewehre können allerdings nur beidhändig geschleppt werden. Wer sich im Kugelhagel einigermaßen sicher bewegen möchte, sollte sich an einen Gegner heranschleichen und ihn als Geisel nehmen. Wahlweise dürfen Sie den armen Tropf nun als menschlichen Schutzschild missbrauchen oder mit einem Stoß in Richtung Angreifer schleudern. Der erste Schwierigkeitsgrad ist gut zu meistern. Ab der normalen und schweren Einstellung wird die KI der Gegner ausgefeilter, die Feinde verwenden fortschrittliche Bewegungsmuster und verstecken sich hinter Objekten oder agieren im Team. Witzige Multiplayer-Action im Splitscreen oder auch online runden die geradlinigen Einzelspielermissionen ab. Optisch wurde solide Arbeit geleistet, stellenweise gibt es schöne Effekte zu bestaunen, während manche Passagen lieblos und trist wirken. Das Game läuft flüssig, selbst bei großem Gegneraufkommen - dafür wurde die Framerate auf 30 Bilder pro Sekunde limitiert, was aber nicht ins Gewicht fällt. Action-Fans ballern mit diesem Spiel genau richtig.
