God of War: Ascension im Test für PS3 - Mit dem neuen Actionspiel um Antiheld Kratos liefert Sony zum Ende der PlayStation 3 noch einmal einen Leckerbissen ab. Wir haben Kratos durch die rund neun Stunden lange Kampagne gescheucht und klären, warum Ascension nicht ganz an den dritten Teil der Reihe heranreicht. Den Test zu God of War: Ascension lest ihr an dieser Stelle.
Das hat uns an God of War: Ascension nicht gefallen
Die Kameraführung
Redet man über God of War und versucht Kritikpunkte zu finden ist das a) sehr schwer und b) Meckern auf extrem hohem Niveau. Nichtsdestotrotz gab es ein, zwei Dinge, die uns an Ascension gestört haben. Der starren Kameraführung beispielsweise ist es zu verdanken, dass Kratos' neues Abenteuer so unverschämt gut aussieht. Wenn die Entwickler den Bildausschnitt bestimmen, müssen sie sich eben um nichts anderes drumherum kümmern. Der Nachteil an der ganzen Sache: Oft geht dabei leider die Übersicht flöten. Gerade in den etwas umfangreicheren, größer angelegten Szenen ist es mitunter schwer, seine Spielfigur in einem Wust aus herumeilenden Pixel-Figürchen zu entdecken. Im Gegenzug sind manche Nahaufnahmen so nah, dass heranstürmende Gegner erst dann auszumachen sind, wenn sie sich schon in Schlagreichweite befinden. Das kann mitunter Nerven kosten.
Die Checkpoints und das Speichersystem
Gerade im letzten Viertel des Spiels sind wir an ein, zwei Stellen fast verzweifelt. Hier folgen mehrere schwere Kämpfe direkt aufeinander und dazwischen wurde kein Checkpoint platziert. Da ihr zudem in einem laufenden Spiel nicht den Schwierigkeitsgrad ändern dürft, wirkt das Ganze noch einmal frustiger. Ihr könnt nicht einmal einen Kapitelstartpunkt mit einem anderen Schwierigkeitsgrad anwählen. Wer es leichter (oder schwerer) haben will, muss ein komplett neues Spiel starten – unverständlich und unkomfortabel.
