Futurama

Test

Zoidbergs Gastauftritt ist
ein hammerharter Level. Zoidbergs Gastauftritt ist ein hammerharter Level. Eine gute Nachricht, Freunde! Ich hab’ Planet Express an Mom verkauft!", verkündet der Professor fröhlich am Anfang des Futurama-Spiels und ahnt noch nicht, was seine Entscheidung für Folgen haben wird. Denn die nach außen hin liebenswürdige, eigentlich aber böse Geschäftsfrau Mom besitzt nach diesem Kauf über 50 % des Planeten! Als erste Amtshandlung wird Mutter Erde in Mom Erde umbenannt, doch noch während die vor den Fernseher gebannte Menschheit beruhigt aufatmet, folgt die zweite: "Ihr seid ab sofort meine Sklaven!" Und das ist nur der Anfang, denn die Weltherrschaft reicht Mom natürlich nicht. Die Erde wird in ein riesiges Raumschiff verwandelt und dient fortan als Werkzeug, das gesamte Universum zu unterjochen.

Perfekt eingefangen
Solche abstrusen Storys werden wohl nur bei Futurama mit absoluter Selbstverständlichkeit erzählt, der Nachfolge-Serie der Simpsons. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass das "Drehbuch" für das Spiel von Futurama-Veteran J. Stewart Burns stammt und Serien-Schöpfer Matt Groening das Spiel durch die Entwicklung hinweg als "Executive Game Designer" begleitet hat. Sämtliche Grafik-Elemente wurden zudem vom Art Director der Serie abgesegnet und die Originalsprecher leihen den Figuren ihre bekannten Stimmen - die deutsche Fassung erreicht dabei das gewohnte TV-Niveau und erfreulicherweise steht für Fans des Originals auch die grandiose englische Sprachausgabe zur Wahl. Das Endergebnis ist entsprechend: Das Futurama-Spiel wird der Vorlage in Sachen Optik, Dialoge, Musik und Handlung absolut gerecht. Lediglich ...

Beim Gameplay haperts
Während die zahlreichen Zwischensequenzen (insgesamt 28 Minuten länger als eine normale Serienfolge!) zu begeistern wissen, fällt das Spiel selbst eher unter "ferner liefen". Sie steuern die meiste Zeit Fry, Bender und Leela, deren unterschiedliche Fähigkeiten stets andere Herangehensweisen erfordern, durch uninspirierte Baller-, Prügel- und Hüpf-Einlagen, ab und zu gibt es noch einfache Kombinationsrätsel oder Senso-ähnliche Einlagen. Dazu kommen noch drei weitgehend selbst ablaufende Levels, bei denen Fry in einem Huhn-Roboter durch eine Stadt stapft, Bender vor einem rollenden Felsen flüchtet oder Dr. Zoidberg in einem einmaligen Gastauftritt auf einer Sumpfratte einen knallharten Hindernisparcours durchreitet. Auch wenn er fest davon überzeugt ist, dass er auf einem Pferd sitzt. Die Steuerung ist dabei recht gelungen, und so liegt es meist an der bockigen Kamera, wenn man mal draufgeht. Dazu kommen noch Ruckeleinlagen, die in manchen Momenten ebenfalls gefährlich sein können, insgesamt aber nicht weiter stören. Nach jedem Level gibt’s eine genaue Abrechnung, wie viele Gegner man ausgeschaltet und wie viele Gegenstände man gefunden hat - wer sich gut schlägt, schaltet Videos, Bilder oder Musikstücke frei. Leider ist es nach dem Durchspielen des Ganzen nicht möglich, die Levels einzeln anzuwählen, was das Freischalten sämtlicher Extras zu einer aufwendigeren Angelegenheit macht, als nötig wäre.

Bildergalerie: Futurama
Bild 1-3
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Wertung zu Futurama (PS2)

Wertung:

74 /10

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