Import-Test: Fire Emblem: The Goddess of Dawn

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BILD: N-ZONE BILD: N-ZONE Auf demselben, in sich verwurzelten Stärkenkreis beruht auch die sogenannte "Dreieinigkeit der Magie". Hierbei handelt es sich um ein fundamentales Gesetz für Zauberer, welches die drei Magieformen Licht, Schatten und Anima ebenfalls in ein bestimmtes Verhältnis zueinander setzt. Anders als in den GBA-Teilen wird Anima-Magie jedoch in drei verschiedene Unterkategorien gesplittet: Wind, Donner und Feuer. Dies verhilft dem ohnehin schon höchst anspruchsvollen Stärkensystem zu ungeahntem Tiefgang.

Was sich jetzt sehr kompliziert anhören mag, verfestigt sich schon nach wenigen Minuten in eurer grundlegenden Spieltaktik. Solltet ihr bei der Wahl eurer Waffen jedoch einen Fehler begehen, kann dies unter Umständen zu katastrophalen Folgen führen. Denn sollte im Spielverlauf einer eurer Charaktere das Zeitliche segnen, gilt er für den Rest des Spieles als besiegt - die Möglichkeit, ihn wiederzubeleben, gibt es nicht. Dieser für Rollenspiele eher unkonventionelle Aspekt trägt einen sehr großen Teil zur Atmosphäre bei. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, einen sorgfältig trainierten Protagonisten für immer zu verlieren, werdet ihr euren Herausforderungen mit viel mehr Bedachtsamkeit entgegentreten.

Gehobene Moral

BILD: N-ZONE BILD: N-ZONE Apropos Charaktere: Jeder Ableger der Fire Emblem-Reihe zeichnete sich durch ein gigantisches Spektrum an verfügbaren Figuren aus. Das ist auch in The Goddess of Dawn nicht anders. Die aus dem Vorgänger bekannten 46 Protagonisten werden allesamt mit von der Partie sein, darüber hinaus erstreckt sich die Anzahl der Neuzugänge jedoch in ungeahnte Dimensionen. Ganz in der Tradition der Serie könnt ihr euer Team im Spielverlauf mit neuen Einheiten bereichern - dazu müsst ihr Augen und Ohren offen halten. Sollte euch eine feindliche oder neutrale Person sonderbar vorkommen, kann es sein, dass ihr diese in einem spontanen Gespräch für eure Sache gewinnt. Somit rekrutiert ihr im Laufe der Zeit immer mehr Mitstreiter, die euch auf der abenteuerlichen Reise begleiten.

Innerhalb eurer Truppe habt ihr zudem die Möglichkeit, die Freundschaftsbande zwischen zwei Charakteren zu stärken. Dies wiederum hat Auswirkungen auf das Kampfverhalten in der Schlacht. Stehen die beiden eng befreundeten Personen nah beieinander, steigen deren Statuswerte und infolgedessen auch die Aussicht auf einen Sieg im Kampf.

Doch Fire Emblem: The Goddess of Dawn besteht nicht nur aus strategischem Figurenschieben, sondern lebt zu einem großen Teil von seiner herausragenden Story. Wie schon im Vorgänger spielen die sogenannten Laguz eine tragende Rolle. Hierbei handelt es sich um eine besondere Rasse von Menschen, die die Fähigkeit haben, sich nach Belieben in Tiere zu verwandeln.

Allerdings fällt in diesem Zusammenhang das Thema Diskriminierung, welches Path of Radiance dominierte, etwas unter den Tisch - die Story dreht sich hauptsächlich um die vereinzelten Freiheitskämpfe. Als Kommandant eurer Truppe werdet ihr entgegen dem Spielverlauf vergangener Fire Emblem-Games mehrere verschiedene Etappen durchlaufen. Im ersten Abschnitt begleitet ihr Micaiah und Sothe in Daein, die zweite Etappe führt euch ins friedvolle Crimea, an die Seite von Prinzessin Elincia. Die Hauptrolle des dritten Parts übernimmt der aus dem Vorgänger bekannte General Ike und im vierten Teil werdet ihr mit Skrimir, dem Neffen von König Caineghis reisen. Im Laufe der Zeit vervollständigen sich somit verschiedene Storywendungen in den unterschiedlichen Etappen.

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