Teil 12 der unendlichen Rollenspielgeschichte ist ein Meilenstein des Genres.
Quelle: BILD: SQUARE ENIX
Kann man dem vermeintlichen Vaterlandsverräter Basch trauen?
Die Japaner haben es gut. Denn im Land der aufgehenden Sonne erschien Final Fantasy XII bereits vor ein paar Wochen. Natürlich haben auch wir uns eine Version geschnappt und sie dank zahlreicher Übersetzungen, japanischer Wörterbücher und der tatkräftigen Hilfe unseres Japan-Korrespondenten Warren Harrod gespielt. Und obwohl es ein beschwerlicher Weg war, haben wir das zwölfte Abenteuer der Saga gemeistert und können Ihnen versichern, dass es sich hier um den besten Teil der Serie handelt!
Nix verstehe Japanisch?
Square Enix hat besonders das Gameplay stark verändert, blieb der Serie im Kern aber treu. Die Spielwelt ist ein gelungener Mix aus Fantasy und Science-Fiction, die Charaktere sind so zahlreich wie unterschiedlich und die Story komplexer und überraschender denn je. Grundsätzlich geht es um einen Krieg zwischen zwei verfeindeten Königreichen.
Rozarria unterliegt im Krieg und muss das hart umkämpfte Dalmasca den feindlichen Eroberern von Archadia überlassen. Doch selbst nach dem offiziellen Ende des Krieges will eine wackere, selbst ernannte Befreiungsarmee ihr geliebtes Land nicht aufgeben und sorgt für Aufsehen hinter den feindlichen Linien. Durch Zufall stolpert Vaan, ein Waisenjunge, der gerne Luftpirat werden möchte, zu dieser Gruppe und somit mitten in den Konflikt, der dank jüngster Ereignisse wieder an Brisanz gewinnt.
Natürlich möchten wir Ihnen über die Story nicht zu viel verraten, neugierigen Lesern haben wir aber einen Extrakasten über die wichtigsten Charaktere und ihre grundlegenden Positionen in der Geschichte zusammengestellt. Dieser Kasten enthält übrigens keine Spoiler und fasst lediglich die Grundzüge der Geschichte zusammen. Die zahlreichen Ereignisse, Charaktere und Wendungen im Detail zu beschreiben, würde sowieso den Rahmen des Heftes sprengen.
Daheim bei Freunden
Dieser komische Kauz muss notgeschlachtet werden.
Angesiedelt ist das Abenteuer in der Welt von Ivalice, die Serienfans bereits aus dem Taktik-Ableger Final Fantasy Tactics Advance für den GBA kennen. Ivalice zeichnet sich besonders durch seine orientalisch anmutende Architektur aus, die einen sehr fantasy-lastigen Kontrast zu den zahlreichen Luftschiffen und Schlachtszenen bietet.
Hier liegt sogar ein Vergleich zu Star Wars nahe. Raumschiffe düsen durch den Luftraum, es gibt massig Explosionen zu bestaunen und selbst die Charaktere erinnern an Han Solo & Co. wenn Sie sich in der Uniform der Gegner in deren Luftschiffe schleichen um ihren Freunden zu Hilfe zu eilen. Fans werden sich zudem darüber freuen, dass viele dieser Zwischensequenzen wieder gerendert präsentiert werden.
Boten besonders Final Fantasy X und X-2 nur noch eine Hand voll solch aufwendiger Videos, gibt es sie im zwölften Teil an allen Ecken und Enden zu bewundern. Aber auch die Sequenzen in Spielgrafik sind ein echter Hingucker. Besonders die Charaktermodelle der Hauptfiguren sehen dank der aufwendigen Gesichtsschattierungen sehr plastisch und ausdrucksstark aus und unterstreichen das neue, westlichere Design.
