Während unseres Tests zu Fight Night Champion stellten wir schnell fest, dass Electronic Arts sich mit seiner neuen Faustkampf-Simulation selbst übertroffen hat. Warum das so ist, lest ihr in unserem Test.
Fight Night Champion im Test: Arthur Abraham ist zur feigen Lachnummer verkommen, die Klitschkos treten gegen Fallobst an und bestochene Punktrichter verschieben Kämpfe: Der reale Boxsport ist aktuell eher von zweifelhafter Qualität. Umso schöner, dass das Faustkampf-Metier wenigstens virtuell einen Volltreffer landet. Fight Night Champion führt nicht nur die beliebte EA-Serie fort, es setzt auch neue Maßstäbe in Sachen Box-Simulation. Die wohl bedeutendste Neuerung im Vergleich zum exzellenten Vorläufer ist der "Champion"-Modus: Ihr klopft euch in den Boxstiefeln des frei erfundenen Kämpfers Andre Bishop durch eine circa fünf Stunden lange Story - inklusive jeder Menge Klischees, Wendungen und exzellent gemachter Zwischensequenzen. Wer's realistischer mag, der wählt hingegen die Option "Karriere" im Hauptmenü: Hier dürft ihr entweder mit einem selbst erstellten Athleten oder aber mit einem der zahlreichen lizenzierten Original-Sportler loslegen. Euer Ziel: die Weltmeisterschaft.
Der Weg dorthin: ein langer. Denn zuerst wollen Amateurkämpfe bestritten, Erfahrungspunkte gesammelt, Sponsoren aufgetrieben und Trainingslager absolviert werden - eine ebenso spannende wie motivierende Sache. Im Ring hat sich ebenfalls einiges zum Genialen verbessert: Die Schlag- Steuerung mit dem rechten Stick wurde deutlich vereinfacht, die Einmärsche sehen cooler aus und ein endlich auch optisch anwesender Ringrichter macht das Gekloppe noch authentischer.