Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer

Test Onur Yildirancan

MÄCHTIG Gegen den geladenen Magnetball von „Invisible Woman“ haben die mechanischen Druiden keine Chance. Quelle: PLAYZONE MÄCHTIG Gegen den geladenen Magnetball von „Invisible Woman“ haben die mechanischen Druiden keine Chance. Für die Publisher sind Filmumsetzungen schon was Feines. Da die Werbung des entsprechenden Blockbusters meist für zwei Medien reicht, brauchen sich die Hersteller um qualitativ hochwertige Spiele nicht zu bemühen. Stattdessen können Sie sich einfach im Windschatten des filmischen Erfolgs treiben lassen. Euphorisiert von der Kinoleinwand werden die potenziellen Käufer schon von selbst in die Videospielregale greifen. Wen schert da schon die Qualität des Produkts? Uns natürlich!

FORMELHAFTE KLOPPEREI
Sie steuern das Superhelden-Quartett bestehend aus Mr. Fantastic, Invisible Woman, The Thing und Human Torch durch sechs Abschnitte und versuchen die Welt vor dem teuflischen Dr. Doom zu retten. Während die PS2-Version ihre Geschichte durch öde RPG-Boxen erzählt, bekommen Sie in der PS3-Fassung verhältnismäßig häufig Renderfilme zu Gesicht. Diese übersteigen aber kaum die Qualität eines Nickelodeon-Animationsstreifens. Auch die (beizeiten viel zu dunkle Grafik) spart an Details. Dafür wissen die explosiven Magieattacken optisch zu gefallen.Spielerisch unterscheidet sich der Titel vom PS2-Pendant vor allem durch die Sixaxis-Unterstützung: Die menschliche Flamme muss PS3-exklusiv in feurigen Flugsequenzen mittels feinfühligem Controller-Einsatz ans Ziel bugsiert werden.Kaum Unterschiede gibt's beim Kampfsystem: Mit bis zu vier menschlichen Spielern kämpfen Sie sich durch die Hauptstory, attackieren dümmliche Gegnerhorden, und setzen gelegentlich Teamattacken ein. Da der Kameramann aber immer nur einen Helden ins Bildzentrum rückt, fallen die Gefechte reichlich unübersichtlich aus.Woran der Titel aber wirklich krankt, ist das Spieldesign: In jedem Abschnitt rennen Sie durch uninspirierte immer gleich aussehende Räume und Gänge, aktivieren Schalter, und setzen gelegentlich die Spezialfähigkeiten einzelner Helden ein, um voranzukommen. Dieser formelhafte Spielablauf wiederholt sich dermaßen häufig, dass Sie von traumatischen Deja-Vu-Erlebnissen geplagt werden. Gerade in der PS3-Fassung ist daher der Verzicht einer Kartenfunktion unverzeihlich.

Bildergalerie: Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer
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Wertung zu Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer (PS3)

Wertung:

52 /10
Pro & Contra
4-Spieler-Koop-Modus
Unübersichtliche KämpfeWiederholendes SpieldesignGrafisch schwach
Fazit

Gar nicht fantastisch: Ermüdendes Hack´n´Slay mit uninspiriertem Spieldesign und enttäuschender Präsentation.

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