Heute erscheint die Fallout 3: Game of the Year-Edition. Deshalb stellen wir euch nochmals alle im Spiel enthaltenen Fallout 3-Add-Ons vor. Operation Achorage, The Pitt, Broken Steel, Point Lookout oder Mothership Zeta - Die Fallout 3 Add-Ons im Detail vorgestellt und welche Endzeit-Episode ihr auf keinen Fall verpassen solltet!
Fallout 3: Mothership Zeta
Quelle: Bethesda
Fallout 3 Mothership Zeta (41)
Erscheinungsdatum: 3. August 2009
Plattform: Xbox 360/ PC
Preis: 800 Microsoft-Punkte
Größe: 330 MB
Sobald ihr an der UFO-Absturzstelle (wo ihr auch den Alienblaster in Fallout 3 findet) angekommen seid, werdet ihr durch einen Traktorstrahl nach oben gebeamt. In Mothership Zeta verwirklicht Bethesda die in den fünfiziger Jahren vorherrschende UFO-Manie in den USA. UFO-Sichtungen sowie Erzählungen von Entführungen durch Außerirdische hatten in den fünziger Jahren in Amerika ihren Ursprung. Sobald ihr im Raumschiff aufwacht, liegt ihr auf einer Bahre und Außerirdische schneiden an eurem Charakter herum. Ihr brecht anfangs aus einer Zelle aus, verbündet euch mit anderen Entführten und erledigt schlussendlich einen außerirdischen Todesstrahl samt Aliens. Nebenbei findet ihr auch Munition für den Alien-Blaster und einen versteckten Perk, der euch plus 20 Prozent Damage auf Alien-Waffen verschafft.
Mad Maiks Meinung:
Quelle: Computec Media
Mad Maik
Ehrlich gesagt, hatte ich mich sehr auf Mothership Zeta gefreut, wurde aber dann in meinen hohen Erwartungen enttäuscht. Dem Fallout 3-Add-On fehlt es einfach am typischen Fallout 3-Witz. Die UFO-Fantasien der 1950er Jahre werden nur im Ansatz angerissen, aber nicht wirklich in gelungener Art und Weise ausgebaut. Alle typischen Alien-Klischees werden lieblos bedient, aber ohne Fallout 3-Bezug umgesetzt. Zwar trefft ihr in Mothership Zeta auf 5 Charaktere, von denen einer bei der Operation Anchorage vor knapp 200 Jahren dabei war, jedoch bleibt dies der einzige Wink mit dem Fallout 3-Zaunspfahl. Wie überlebt man 200 Jahre in einem UFO? Genau, in einer Cryo-Kammer. Darüber hinaus trefft ihr einen japanischen Samurai und einen Cowboy. Die beiden nostalgischen Charaktere deuten einfach nur plakativ auf eine lange Alien-Besuchszeit hin. Mir persönlich fehlen einfach eine gute Portion Zynismus und der Bezug zu Fallout 3. Weshalb bringt Bethesda einen ausgelutschten Todesstrahl ins Spiel? Warum erklärt das Add-On keinerlei Fallout 3-Hintergründe? Meine Fantasie und Hoffnung vor Release des Add-Ons war eine mögliche Erklärung der Herkunft der Supermutanten. Nun ja, die Super-Muties kommen also nicht aus dem All und Mothership Zeta bleibt nur ein lineares Geballer ohne spielerische sowie erzählerische Höhepunkte. Nur Operation Anchorage war trockener.
Wertung: 2,5 von 5 Kronkorken
Unser HD-Video zu Fallout 3: Mothership Zeta:
In diesem Artikel
- Seite 1 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick
- Seite 2 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick: Operation Anchorage
- Seite 3 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick: The Pitt
- Seite 4 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick: Broken Steel
- Seite 5 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick: Point Lookout
- Seite 6 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick: Mothership Zeta
- Seite 7 Bildergalerie
- Seite 1 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick
- Seite 2 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick: Operation Anchorage
- Seite 3 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick: The Pitt
- Seite 4 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick: Broken Steel
- Seite 5 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick: Point Lookout
- Seite 6 Die Fallout 3-Add-Ons im Überblick: Mothership Zeta
