Fable: The Journey im Hands-On-Test für Xbox 360 - Belangloses Kinect-Abenteuer mit solider Technik
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Wir waren in München zu Besuch, um uns Fable: The Journey in einem Hands-On-Test genauer anzuschauen. Das neue Albion-Abenteuer erscheint exklusiv für Xbox 360 und verspricht tolle Features für die Bewegungssteuerung Kinect. Wie sich Fable: The Journey schließlich spielt, erfahrt ihr in unserer Vorschau.
Fable: The Journey für Xbox 360 im Hands-On-Test: Bei einer Anspielsession in München konnten wir das kommende Fable: The Journey erstmals ausführlich anspielen. Wir setzten uns an eine der aufgebauten Spielstationen und probierten das Abenteuerspiel aus. Sitzen ist hierbei das Stichwort: Zwar nutzt Fable: The Journey die Bewegungssteuerung Kinect. Allerdings erkennt der Sensor den Spieler auch in sitzender Pose.
Das Abenteuer beginnt: Hatten wir bei Fable 2 und 3 noch einen Hund als Begleiter an unserer Seite, ist es diesmal ein Pferd. Mit Kinect striegeln wir es, indem wir unsere Arme ausstrecken und Streichelbewegungen in der Luft ausführen. Das neue Albion-Abenteuer bestreiten wir aus der Ego-Perspektive unseres Protagonisten Gabriel. Und der ist ein wahrer Faulpelz: Er hat sogar schon einmal den Anschluss an seine Gruppe verloren, weil er an den Zügeln eingeschlafen ist. Damit uns das nicht ebenfalls passiert, lernen wir in einem halbstündigen Tutorial sämtliche Finessen der Kinect-Steuerung bei Fable: The Journey.
Quelle: Microsoft
In Fable: The Journey werden wir auf Schritt und Tritt von einem Pferd begleitet.
Der Gaul bewegt sich in drei Geschwindigkeiten, Trab, Galopp und Jagdgalopp. Geritten wird, indem wir beide Hände anwinkeln und sie halten, als hätten wir Zügel in der Hand. Wollen wir einen Gang hochschalten, lassen wir die virtuellen Zügel schnalzen, wollen wir langsamer werden, ziehen wir die Zügel mit beiden Händen zur Brust. Wenn es mal ganz dringend ist, können wir die Notbremse ziehen, indem wir die Zügel über den Kopf ziehen. Die Richtung beeinflussen wir mit großzügigen Bewegungen zur Seite. Will man nach links, muss der linke Arm zurückgezogen werden und der rechte nach vorn kommen, manchmal fühlen wir uns dabei, als hätten wir ein riesengroßes Trucker-Lenkrad in Händen.
Nach ein paar Minuten haben wir den Dreh raus: Große Bewegungen, mehrere Geschwindigkeiten, farbige Kugeln am Boden, die wir aufsammeln sollen. Manche von ihnen kann man nur im Galopp aufnehmen, bei anderen ist es egal wie schnell man ist. Und trotzdem geht das Tutorial noch eine halbe Ewigkeit weiter. Es lässt uns unsere neugewonnenen Fähigkeiten an Hindernisparkours und Pflastersteinstraßen beweisen. Fast 30 Minuten quält das Spiel einen mit diesen Szenen, bevor wir lernen wie man zaubert.
