FIFA 22: Neues Rivals-Format, weniger FUT Champions - alles Wichtige zu Ultimate Team
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Der Fußballsommer geht in die nächste Runde! Die Europameisterschaft ist zwar vorbei, dafür beglückt uns EA Sports den kompletten Juli und August über mit immer neuen Informationen zu FIFA 22. Im letzten Update konzentrieren sich die Macher dabei voll und ganz auf den Ultimate-Team-Modus. Wir stellen in der Vorschau die wichtigsten Neuerungen mal im Detail vor.
FIFA artet langsam in Arbeit aus! Das schrieb ich unlängst in einer Kolumne über EA Sports' Fußballsimulation. Wer mit anderen Spielern mithalten möchte, muss regelmäßig mehrere Dutzend Stunden in den Titel investieren, ganz besonders im Ultimate-Team-Modus. Hier warten jede Woche aufs Neue 30 Matches in Division Rivals, 30 Matches in FUT Champions und noch einmal 42 Matches in Squad Battles auf euch. Da bleibt einem kaum noch Zeit für andere Hobbys.
Diese Erkenntnis kam nun wohl auch bei den Entwicklern selbst an. In einer Presse-Präsentation zu FIFA 22 (jetzt kaufen ) stellte Producer Azlan Mustapha ganz ehrlich fest: Diese Masse an Spielen kann nicht jeder leisten. Entsprechend haben er und sein Team sich für den neuesten Teil der Sport-Serie einige Veränderungen ausgedacht. Vor allem die zentralen Spielmodi wurden ordentlich entschlackt.
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Siege statt Skillpunkte
Los geht's mit Division Rivals. Hier schmeißt man das bisherige Format der wöchentlichen Wettkämpfe über Bord. Stattdessen funktioniert der Modus, wie bereits in FIFA 18 und vorherigen Versionen, wieder auf Saisonbasis. So soll er deutlich weniger zeitaufwendig ausfallen. Schließlich müsst ihr nicht mehr alle sieben Tage um Plätze in der globalen Highscore und damit verbundene Belohnungen kämpfen.
Künftig tretet ihr über den Zeitraum von mehreren Wochen in den bereits bekannten zehn Divisionen gegeneinander an, die euch mit immer stärker werdenden Gegnern konfrontieren. Ein Skill Rating gibt es allerdings nicht mehr, in FIFA 22 dreht sich künftig wieder alles um gesammelte Siege: Mit denen steigt ihr im Ligensystem auf, was euch jedes Mal einen netten Bonus einbringt. Außerdem bekommt ihr am Ende der Saison natürlich auch Rewards auf Basis eurer finalen Platzierung. Und schließlich gibt es auch noch wöchentliche Belohnungen für die Anzahl an Matches, die ihr in sieben Tagen gewonnen habt.
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Darüber hinaus führt FIFA 22 eine neue Elite-Liga ein, in der die besten Spieler ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Hier gibt es dann keine Divisionen oder Ränge mehr, stattdessen werden Spieler wieder anhand eines Skill Ratings miteinander gematcht. So wie man es aktuell schon aus FIFA 21 kennt. Wer es einmal ins Oberhaus des FIFA-Ligensystems geschafft hat, kann übrigens nicht mehr absteigen (zumindest bis zum Ende einer Saison, wo eure Platzierung zurückgesetzt wird). Wer sich besonders gut schlägt, bekommt im Laufe des Jahres sogar die Möglichkeit, sich für die Global Series, also den großen eSport-Wettbewerb von EA Sports zu qualifizieren.
Die Rückkehr des Knockout Tournaments
Apropos Wettbewerb: Auch der FUT-Champions-Modus wurde in FIFA 22 nochmal überarbeitet. Der fühlte sich in der Vergangenheit nämlich zu gehetzt an, so die Macher. 30 Matches an einem einzigen Wochenende zu spielen, sei eine enorme Verpflichtung. Daher wolle man künftig weniger Spiele in einen weniger knappen Zeitplan quetschen.
Dafür wird FUT Champions künftig in drei Phasen aufgeteilt: Zuerst spielt ihr Division Rivals, um euch Punkte zu erarbeiten. Mit diesen schaltet ihr dann Zugang zu den sogenannten Playoffs frei. Da müsst ihr dann nochmal ein paar Siege einfahren, mit denen ihr euch schließlich für das große Finale qualifiziert. Das findet weiterhin am Wochenende statt, allerdings spielt ihr nun nur noch 20 Partien und mit einem angepassten Belohnungssystem, das auf Punkte statt Siege setzt. Wann ihr die auf euch nehmen wollt, bleibt weiterhin euch überlassen. Habt ihr euch ein Ticket zur Weekend League verdient, dürft ihr das beliebig einlösen. Ihr solltet allerdings bedenken, dass ihr pro Saison nur eine bestimmte Anzahl an FUT-Champions-Teilnahmen zur Verfügung habt.
Doch nicht nur die kompetitiven Modi wurden angepasst, sondern auch die kooperativen. EA Sports will das letztjährig eingeführte FUT-Koop noch zugänglicher machen. Für all jene, die Ultimate Team bisher nicht zusammen mit einem Mitspieler spielen konnten - vielleicht, weil sie keine Freunde hatten, die sich für FIFA begeistern können - gibt es nun öffentliches Matchmaking: Ihr bekommt also online einen Partner zugewiesen. Mit dem könnt ihr dann aus einer Reihe von vorgefertigten Mannschaften wählen und euch dann in Vier-gegen-Vier-Matches stürzen.
Mario Gomez, cha cha!
Zum Abschluss gab es auch noch ein paar Infos über neue Spieler- und Vereinsobjekte. So führt FIFA 22 nun etwa die sogenannten FUT Heros ein, besondere Spezial-Items für Fanlieblinge. Die funktionieren nach einem einzigartigen Chemie-System: Sie harmonieren mit Spielern derselben Liga oder derselben Nationalität. Mario Gomez stellt man also beispielsweise am besten mit anderen Akteuren aus der Bundesliga auf den Platz. Neben dem ehemaligen Stuttgart- und Bayern-Profi wurden bereits diverse andere FUT-Hero-Karten bestätigt, beispielsweise für Robbie Keane, Abedi Pelé oder Diego Milito. EA Sports will im Laufe des August allerdings noch ein paar zusätzliche Spieler würdigen, die Ären geprägt oder Klubhistorie geschrieben, aber nie endgültigen Legendstatus erreicht haben. Auch Informationen zu neuen Icons soll es bis dahin geben.
Quelle: Electronic Arts
Gomez, Cahill, Milito - die Riege der Fut Heroes soll im Verlauf des Sommers noch erweitert werden.
Bereits jetzt bekannt ist: Die Stadion-Anpassung aus dem letzten Jahr wird weiter ausgebaut. FIFA 22 bietet euch nochmal mehr Möglichkeiten, euren ganz eigenen Fußballtempel zu errichten und ihn ganz nach euren eigenen Wünschen zu gestalten: Künftig dürft ihr eure Arena mit VIP-Zonen und zusätzlichen Publikumselementen ausstatten. Auch saisonaler Content soll wieder eine zentrale Rolle spielen. Neben vielen Neuerungen bleibt in Ultimate Team also auch einiges vertraut.
