F1 2017 angespielt: Fahrzeuge, Interview und Fazit
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Pünktlich zur Gamescom karrt Codemasters den nunmehr neunten Teil seiner beliebten F1-Rennspiel-Serie an den Start. Diesmal im Fokus: eine spürbar erweiterte Karriere, Klassikkarossen und jede Menge Gameplay-Feintuning. Doch reicht das, um Fans bei der Stange zu halten?
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Quelle: Codemasters
Baujahr 1991: Der McLaren_MP4/6 wurde damals unter anderem von Ayrton Senna gefahren und ist einer der zwölf klassischen F1-Boliden in F1 2017.
Ein paar echte Klassiker
Ganz ähnlich funktioniert der Pursuit-Modus: Hier verlassen langsamere Fahrzeuge die Ziellinie in unterschiedlichen Abständen und sobald die Ampel grünes Licht zeigt, gilt es, eben diese Vehikel mit einem vorgegebenen Classic Car einzuholen. Ergänzend dazu könnt ihr euch in klassenbasierten Rennen versuchen, an Checkpoint- und Time-Attack-Rennen teilnehmen oder die sogenannten Spec-Races aufmischen, wo alle Teilnehmer mit völlig identischen Classic Cards durchstarten.
Je nach Event funktioniert das übrigens erstmals auch auf einer Nachtvariante von Monaco sowie auf vier brandneuen Streckenvarianten. Gemeint sind verkürzte Streckenlayouts für den Suzuka International Racing Course in Japan, den Circuit of the Americas in den USA, Silverstone in England sowie den Bahrain International Curcuit.
Wichtige Randinformation für Fans: Von insgesamt zwölf Classic Cars sind elf für jedermann zugänglich, darunter der legendäre 1991 McLaren MP4/6, mit dem auch F1-Ikonen wie Ayrton Senna und Gerhard Berger ihre Runden drehten. Wer allerdings im Cockpit des noch älteren 1998 McLaren MP4/4 Platz nehmen will, muss das Spiel vorbestellen oder in der Erstauflage erwerben.
Quelle: Codemasters
Vorsicht, Rutschgefahr: Die dynamische Wettersimulation soll weiter weniger vorhersehbar sein als in F1 2016.
Besseres Force-Feedback, neue Wettersimulation
In Sachen Fahrgefühl und Streckenerfahrung steht F1 2017 der letztjährigen Version in nichts nach. Im Gegenteil: Durch eine Vielzahl unscheinbarer Detailverbesserungen fühlt sich das Gebotene noch ein klein wenig runder an. Kerbs am Streckenrand zum Beispiel sind durch ein optimiertes Force-Feedback-System nun noch intensiver zu spüren.
Spannend zudem die Änderungen am dynamischen Wettersystem. Mather holt aus: "Wir haben viel mit unserer Community gesprochen und dabei vor allem von Langzeit-Spielern das Feedback erhalten, dass sie Wetterbedingungen zukünftiger Rennen oft erstaunlich präzise voraussagen konnten. Genau hier steuern wir in F1 2017 gegen. Jetzt ist es nahezu unmöglich, die Art eines Wetterwechsels im Vorfeld zu prophezeien und sich - etwa durch frühzeitige Reifenwechsel - optimal darauf vorzubereiten."
Technik- und KI-Check
Der Bildaufbau erfolgt erneut mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde und erlaubt hochpräzise Lenkmanöver. Lediglich gelegentliches Tearing störte noch, soll in der finalen Fassung aber verschwunden sein. Ob dem wirklich so ist, kann freilich nur die Testversion zeigen. Gespannt sein darf man außerdem auf das endgültige Fahrverhalten der KI-Gegner. In der Vorabversion nämlich rempelten diese für unser Empfingen noch etwas zu häufig. Die gute Nachricht: Statt wie bei F1 2016 zwischen sieben vorgegebenen Schwierigkeitsgraden zu wählen, kann man diese nun mit einem Schiebeschalter in 110 Schritten frei regulieren.
Stichwort Freiheiten: Den Geschwindigkeitsbegrenzer für Boxeneinfahrten könnt ihr in F1 2017 endlich entweder manuell zuschalten oder so konfigurieren, dass er sich bei Erreichen einer bestimmten Wegmarkierung selbst aktiviert.
E-Sport-optimiert
Und der Mehrspieler-Modus? War in Stuttgart leider noch nicht spielbar, wurde in einer Präsentation von Mather jedoch bereits sehr ausführlich vorgestellt. Los geht's mit Server-Listen auf allen drei Plattformen. Wer also genau weiß, in welchen Rennveranstaltungen er mitmischen möchte, öffnet einfach die brandneue Server-Liste und klinkt sich in das gewünschte Spiel ein. Alternativ kann man natürlich auch einfach selbst eine Lobby aufmachen und eine Veranstaltung seiner Wahl anlegen. "Neu ist darüber hinaus ein Rang- und Fortschritts-System", so Mathers. "Spieler sammeln Erfahrungspunkte, indem sie Rennen fahren und verdienen sich auf diese Weise sogenannte Championship Sterne. Man kann also sehr genau sehr, wer besonders gut spielt oder besonders viel Zeit in das Spiel investiert hat."
Lob zudem für die Ergänzung von mindestens zwei dedizierten Zuschauer-Slots. Fahren beispielsweise 20 Personen ein Rennen, können die übrigen beiden Slots von E-Sport-Moderatoren besetzt werden, die das Geschehen im Team kommentieren. Wer mag, kann sogar noch mehr Zuschauer zuschalten, muss dafür aber in Kauf nehmen, dass sich die Zahl der aktiven Rennteilnehmer entsprechend verringert. Hingegen schade: Splitscreen-Rennen bietet F1 2017 - wie schon sein Vorgänger - nicht an. Als Grund dafür nennt Mather in erster Linie die Tatsache, dass das Spiel mit 60 Bildern pro Sekunde läuft. Wollte man diese Bildrate auch im Splitscreen-Modus umsetzen, müsste man an zu vielen anderen Stellen den Rotstift ansetzen.
F1 2017 soll am 25. August 2017 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen. Weitere Infos zur Rennsimulation erhaltet ihr auf unserer Themenseite.
