Evil Dead: A Fistful of Boomstick

Test

Durch einen Zauberspruch stecken wir nun in diesem Untoten und können ihn befehligen. Durch einen Zauberspruch stecken wir nun in diesem Untoten und können ihn befehligen. Zur richtigen Zeit am falschen Ort: Held Ash genehmigt sich gerade in einer Bar im lauschigen Dearborn ein paar Drinks, als wieder einmal die Hölle losbricht. Der aus den Evil Dead-Filmen bekannte Streiter für das Gute muss via Fernsehen erleben, wie durch Zitate aus dem Necronomicon erneut Untote auf die Erde gerufen werden. Flugs dürfen Sie als Spieler die Motorsäge schultern und auf Untotenhatz gehen. Moment, Ihr motorisierter Freund muss erst gefunden werden! Alles, was Sie bislang als Gegenwehr in Händen halten, ist Ihre Schrotflinte, die Sie liebevoll Boomstick nennen.

Schwerpunkt auf Action
Was Ihnen in Ashs erstem Xbox-Auftritt an verfaulenden Untoten über den Weg läuft, ist mehr oder minder wehrhaft. Meist sind es immer wiederkehrende Typen ehemaliger Bewohner Dearbornes, die Ihnen an die Wäsche wollen. Zwischenzeitlich treten aber auch größere Mutationen in Erscheinung, die sich nicht mit einem Schuss Schrot zerlegen lassen. Auf Ihrem Weg Richtung Rettung der Menschheit sammeln Sie deshalb immer mehr Zombie-Zerteiler auf, die Sie sogar beidhändig benutzen: Die anfängliche Schaufel wird so von Explosiv-Schrot abgelöst, bald schicken Sie die "Deadites" genannten Untoten mit Dynamit ins Jenseits. Zeitweise können Sie sogar selber zu einem werden. Dank eines Spruchs aus Ihrem sich stetig füllenden Zauberbuch übernehmen Sie wandelnde Tote. Evil Dead: A Fistful of Boomstick ist nicht nur pure Action. So gilt es auch, Kombinationsrätsel zu lösen. Die Wege zwischen den einzelnen Stationen können aber lang werden, wenn Sie durch fehlende Orientierungshilfen den Überblick verlieren.

Gereizte Sinne
Grafisch ist Evil Dead: A Fistful of Boomstick längst nicht mehr auf der Höhe. Detailarme und pixelige Umgebungen reizen die Xbox-Fähigkeiten nicht im Ansatz aus. So stellen sich die Spielwelt, Gegner, aber auch die Darstellungen von Waffeneffekten detailarm dar. Lediglich Ash selber fällt aus dem Rahmen, besonders, wenn Sie ihn dank der schwenkbaren Kamera näher zu Gesicht bekommen. Was Ashs ersten Auftritt auf der Xbox vom Einheitsbrei der Action-Spiele abhebt, ist der stimmige Hauptcharakter. Wie in den Filmen ist der Untoten-Vernichter nicht auf den Mund gefallen und gibt dem zeitweise monoton werdenden Spielverlauf mit lässigen Kommentaren wieder Pfeffer. Dies geschieht auch in den Cutscenes, die im Gegensatz zur Spielgrafik durchaus gelungen sind. Die Einstufung "ab 18 Jahre" ist aufgrund der extremen Gewaltdarstellung vollkommen nachvollziehbar. Das Spiel steht den Filmvorlagen von den fliegenden Körperteilen her nicht nach.

Bildergalerie: Evil Dead: A Fistful of Boomstick
Bild 1-3
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Wertung zu Evil Dead: A Fistful of Boomstick (XB)

Wertung:

68 /10

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