Endless Legend 2 gespielt: Wer will da noch Civilization 7 zocken?
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Neues Strategiespiel-Schwergewicht im Anmarsch! Wir verraten euch, warum Endless Legend 2 eines der besten 4X-Strategiespiele des Jahres werden könnte.
Zudem bietet das Spiel während einer Monsun-Phase bessere Belohnungen nach gewonnenen Kämpfen, während sich eure Einheiten außerhalb eurer Landesgrenzen schneller regenerieren.
Gerade diese Kombination macht Lust auf Erkundungstouren, zumal die Chancen auf mehr Loot und Erfahrungspunkte steigen. Vor allem, wenn man ohnehin schon mit einer schlagkräftigen Armee unterwegs ist, die sich gegen Gefahren aller Art zu wehren weiß.
Sobald die Wolkendecke im Rahmen der Monsun-Saison aufreißt, ist es auch an der Zeit, die neuen Mitglieder eures Rates zu bestimmen. Auch hier ist Umsicht gefragt, denn jedes Mitglied bringt ganz unterschiedliche Boni mit sich. Einige Ratsmitglieder sorgen zum Beispiel für eine generell höhere Rohstoffproduktion, andere erhöhen den pro Runde generierten Einfluss und wieder andere steigern die Schlagkraft eurer Armee.
Quelle: Amplitude Studios / Hooded Horse / Medienagentur plassma
Nach dem Ende der ersten Monsun-Saison konfrontiert euch Endless Legend 2 (jetzt kaufen 49,99 € ) direkt mit seiner wohl wichtigsten Gameplay-Neuerung: dem Tidefall, im Deutschen auch Gezeitensog genannt. Tritt dieser ein, ziehen sich die Ozeane ein Stück zurück und machen völlig neue Gebiete auf der Weltkarte zugänglich.
Die Auswirkungen auf das Spielgeschehen sind nicht unerheblich: Wo früher Wasser eine natürliche Grenze zu benachbarten Fraktionen bildete, können sich Einheiten und Armeen nun frei bewegen. Gleichzeitig entstehen neue Regionen, die ihr nach Belieben besiedeln könnt und die in der Regel auch weitere, bisher nicht zugängliche Bodenschätze bereithalten.
Wer die Augen offen hält, wird in diesen Gebieten auch auf neue Festungen stoßen. Säubert ihr diese im Kampf von den darin befindlichen Kreaturen, winken euch großzügige Belohnungen in Form von wertvollem Staub (sozusagen das Gold in der Welt von Endless Legend) oder Einfluss.
Letzterer ist im zweiten Teil zwingend notwendig, um die Hexfelder rund um eure Städte freizuschalten und auf den so geschaffenen Fundamenten Gebäude zu errichten, die den grundlegenden Ressourcen-Output der einzelnen Felder weiter steigern. Wer zusätzliche Boni kassieren möchte, sollte jedoch vorausschauend planen.
Setzt man beispielsweise Bauernhöfe an Fluss- und Wasserfelder, erhöht sich die Nahrungsmittelproduktion. Gleiches gilt, wenn Industriebezirke an rohstoffreiche Felsmassive grenzen oder neben einem anderen Feld mit einem Industriegebäude liegen.
Genügend Einfluss vorausgesetzt, kann man auch Camps in der Pampa errichten und diese später - gegen weitere 600 Einheiten Einfluss - in Städte umwandeln. Alternativ besteht die Möglichkeit, Camps kostengünstig in das Einzugsgebiet einer angrenzenden Stadt zu integrieren.
Quelle: Amplitude Studios / Hooded Horse
Auch diplomatisch ist es von Vorteil, viel Einfluss zu sammeln, da man dadurch mehr Verhandlungsoptionen hat. Wie erfolgreich ihr auf dem diplomatischen Parkett seid, hängt aber noch von vielen anderen Faktoren ab, wie zum Beispiel der militärischen und wirtschaftlichen Stärke eurer Fraktion, euren Beziehungen zu anderen Fraktionen und so weiter.
Endlich ein komplexeres Kampfsystem
Als Teil eins 2014 erschien, erntete er viel Lob, musste aber in einigen Bereichen auch Kritik einstecken, vor allem bei den rundenbasierten Kämpfen. Umso erfreulicher ist es, dass die Amplitude Studios hier ganz gezielt nachgebessert haben. Zur Erinnerung: Im ersten Teil konnte man seinen Einheiten im Kampf nur Ziele vorgeben, sie aber nicht direkt steuern.
In Endless Legend 2 hingegen bestimmt ihr in jeder Runde im Detail, wohin sich eure Einheiten auf dem Schlachtfeld bewegen und welchen Gegner sie angreifen sollen.
Für zusätzliche Tiefe sorgen nicht nur die zahlreichen Spezialfähigkeiten der fraktionsspezifischen Einheiten, sondern auch die allgegenwärtigen Terrainunterschiede.
Hat sich eine Einheit beispielsweise in einem "Goldenen Gebüsch" verschanzt, profitiert sie von drei zusätzlichen Verteidigungspunkten. Abgerundet wird das Kampfsystem durch fraktionsübergreifende Boni. Wechselt bei den Aspekten beispielsweise eine Einheit in den Defensiv-Modus, erhalten alle verbündeten Einheiten bis zum Ende der Runde einen Schadensbonus von zehn Prozent.
