Mit gewonnenen Punkten kann die Verfassung der Figuren verbessert oder eine neue Fähigkeit erlernt werden.
BILD: XBOX-ZONE
So lange Sie Vitality Points zur Verfügung haben, wird übrigens nach jedem Kampf auch die Lebensenergie der Gruppe komplett geheilt, was den Schwierigkeitsgrad immens nach unten drückt. Lediglich während der knackigen Bossfights ist etwas taktisches Feingefühl gefragt, um lebend aus dem Kampf herauszukommen.
Next-Gen?
Auch technisch überzeugt der Titel nicht 100%ig. Auf den ersten Blick sehen die Umgebungen sehr schön und weitläufig aus, doch schaut man genauer hin, erkennt man, dass viele Texturen einfach nur hässlich sind und mit Bump-Mapping aufgewertet werden sollen. Zudem ist die vermeintliche Weitläufigkeit durch vorgegebene Pfade stark eingeschränkt. So kann man kilometerweit in die Ferne blicken, den Gipfel eines Berges oder einen abgelegenen Wald aber nie erreichen, weil es das Spiel nicht vorsieht.
Auch die Musik ist beim ersten Hinhören recht stimmungsvoll. Je öfter man die Melodien hört, desto eintöniger kommen sie einem aber vor. Die Sprachausgabe hingegen ist vortrefflich geraten. Die englischen Sprecher machen ihre Sache ausgezeichnet und verleihen den Figuren viel Charakter. Leider gibt es keine deutschen Bildschirmtexte, weswegen auch die Untertitel sowie Menüs ausschließlich in Englisch gehalten sind.
Gefundenes Fressen für Neulinge
Nur einige Bossfights erweisen sich als echte Herausforderung.
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Die vielen Klischees, die aus anderen Rollenspielen entliehenen Elemente und der sehr niedrige Schwierigkeitsgrad machen Enchanted Arms für Genrekenner eher uninteressant. Für Neulinge auf diesem Gebiet ist der Titel aber durchaus zu empfehlen. Diese werden an typische Rollenspielelemente herangeführt und dürfen dank des niedrigen Schwierigkeitsgrades auch mal mit Kampftaktiken experimentieren, ohne gleich den Game-Over-Bildschirm befürchten zu müssen.
