Echoes of the End im Test - Technik & Fazit

Test Annika Menzel
Echoes of the End im Test - Technik & Fazit
Quelle: PC Games

Eindrucksvolle Grafik kennt man eher von Blockbustern anstatt von Indie-Spielen, Echoes of the End begeistert aber dennoch damit. Wir verraten euch in unserem Test, was sich hinter den hübschen Landschaften noch so alles verbirgt.

Sieht so wirklich ein Indie-Spiel aus?

Mit einer Sache kann Echoes of the End aber absolut punkten, und das ist die Grafik. Wenn wir es nicht besser wüssten, könnten wir bei dem Anblick sehr schnell vergessen, dass wir es gerade mit einem Indie-Spiel zu tun haben.

Die Landschaft ist, wie die Entwickler es selbst so schön ausdrücken, eine Art Fantasy-Island. Manches wurde sogar mithilfe von Fotoaufnahmen in der Unreal Engine 5 nachgebaut, wodurch es sich absolut lohnt, zwischendurch immer mal wieder stehen zu bleiben und einfach nur die Aussicht zu genießen.

Da fanden wir es schon fast schade, als uns das Spiel von der schönen, hellen Landschaft in dunkle Minen und Lava-Gebiete geschickt hat - allerdings bekamen wir nach einiger Zeit dann doch immer wieder die Gelegenheit, unsere Vitamin-D-Produktion anzukurbeln.

Es gibt viele Rätsel zu lösen, die auf unterschiedliche Gimmicks zurückgreifen. Quelle: PC Games Es gibt viele Rätsel zu lösen, die auf unterschiedliche Gimmicks zurückgreifen. Technisch macht das Spiel, abgesehen von der teils hakeligen Steuerung, ebenfalls einen soliden Eindruck. Die meiste Zeit verlief unser Abenteuer flüssig, manchmal hatte die Welt von Aema allerdings doch mit ein paar Rucklern zu kämpfen.

Einmal hat das Spiel sogar eigenständig beschlossen, dass es langsam mal Zeit für den Feierabend wäre, und sich kurzerhand verabschiedet. Und von ein paar kleinen Bugs blieben die beiden Hauptfiguren auch nicht ganz verschont, zumindest in unserer Vorabversion. Da lief Abram zum Beispiel einmal in seinen Tod, um sofort wieder zu spawnen und direkt wieder in den Abgrund vor ihm zu fallen - immer und immer wieder.

Die fantastischen Elemente rund um die Vestigia und Hüter fügen sich gut in die isländisch-angehauchte Landschaft ein, die für eine gelungene Atmosphäre sorgt - selbst nachdem wir uns gerade erst ins Island von Senua's Saga: Hellblade 2 begeben haben. Da dürfen sich andere Entwicklerstudios gerne mal eine Scheibe von abschneiden.

Düstere Höhlen wechseln sich mit lichtdurchfluteten Gebieten ab. Quelle: PC Games Düstere Höhlen wechseln sich mit lichtdurchfluteten Gebieten ab.

Gute Aussicht, nicht nur im Spiel

Eigentlich ist Echoes of the End ein typisches Indie-Spiel, das euch mit vielen Rätseln samt Kämpfen zur Auflockerung unterhalten möchte, auch wenn die Optik zunächst etwas anderes vermuten lassen könnte.

Wenn ihr auf der Suche nach einem hübschen Spiel seid, um im Feierabend einfach mal ein bisschen abzuschalten, ohne direkt auf Cozy Games zurückzugreifen, solltet ihr euch Echoes of the End trotz der Schwächen mal genauer anschauen.

Wir hätten uns eine präsentere Geschichte und mehr Abwechslung bei den Rätselstrukturen sowie ein flüssigeres Kampfsystem gewünscht, allerdings möchten wir an dieser Stelle auch nochmal betonen: Es handelt sich hierbei um das erste Spiel von Myrkur Games.

Da können wir nochmal ein Auge zudrücken und hoffen, dass sich das Entwicklerteam in der Zukunft an weitere Projekte wagt und noch etwas stärker an seinen Werken feilt. Potenzial hat das isländische AA-Studio nämlich allemal.

Meinung

Wertung zu Echoes of the End (PC)

Wertung:

7.0 /10
Fazit

Tolle Grafik, aber beim Gameplay dahinter gibt es noch Luft nach oben.

Echoes of the End erscheint am 12. August 2025 für PC, PS5 und Xbox Series X/S. Das erste Werk des Entwicklerstudios führt euch in eine fantastische Version von Island, ihr könnt also auch nach dem kürzlichen PS5-Release von Hellblade 2 erneut hübsche, davon inspirierte Landschaften genießen. Transparenzhinweis: Die Testversion des Spiels wurde vom Publisher zur Verfügung gestellt.

  1. Seite 1 Echoes of the End im Test - Story & Rätsel
  2. Seite 2 Echoes of the End im Test - Kampfsystem
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