C&C lässt grüßen: Dying Breed verspricht Echtzeit-Strategie im Retro-Look - und kommt schon bald!

News Felix Schütz
C&C lässt grüßen: Dying Breed verspricht Echtzeit-Strategie im Retro-Look - und kommt schon bald!
Quelle: Microprose Software, Collage: PC Games

Sieht aus wie eine Mod für Der Tiberiumkonflikt, ist aber ein eigenständiges Spiel: Dying Breed bietet Retro-Strategie mit Pixeln, Mutanten und jeder Menge C&C-Feeling.

Was Doom für die Ego-Shooter war, das war Command & Conquer für die Echtzeit-Strategie: Ein Meilenstein, der damals einem ganzen Genre seinen Stempel aufgedrückt hat. Damit gilt C&C als einer der prägendsten PC-Titel seiner Zeit.

Seitdem sind ziemlich genau 30 Jahre vergangen: Der Tiberiumkonflikt, das erste Spiel aus der Command & Conquer-Serie, feiert derzeit sein großes Jubiläum. Ah, diese Erinnerungen! Da bekommt man doch glatt wieder Lust auf altmodische Echtzeit-Strategie... Basisbau, Ressourcen sammeln, Armeen ausbilden. Gibt es sowas noch? Gibt es! Vorhang auf für Dying Breed, das schon in Kürze erscheint.

Dying Breed verspricht altmodische Echtzeit-Strategie, die gar kein Geheimnis aus ihrem Vorbild macht: Auf den ersten Blick könnte es sich glatt um eine Mod für das erste C&C handeln! Egal ob Farbschema, Mauszeiger oder die sympatisch-pixeligen Einheiten: Dying Breed weckt Erinnerungen an eine Zeit, in der wir bis spät in die Nacht Tiberium geschürft haben.

Doch Dying Breed ist keine Mod, sondern ein eigenständiges, von Grund auf neu entwickeltes Spiel. Hinter dem Projekt steht das kleine Team Sarnayer aus Uruguay. Mit Dying Breed will man einen Liebesbrief an die klassischen Echtzeit-Strategiespiele der 90er Jahre abliefern, mit Basisbau, schmissigem Soundtrack und allem, was eben dazugehört.

Singleplayer mit zwei Kampagnen

Das Spiel entführt euch in eine alternative Zeitlinie, in der die Geschichte etwas anders verlaufen ist. Der 2. Weltkrieg endet im Jahr 1951 in einer nuklearen Katastrophe - ausgelöst durch Hitler persönlich, der sich damit für seine Niederlage rächen will. Die Weltordnung bricht zusammen und neue Fraktionen entstehen, in der (ein verdächtig junger) Nikola Tesla eine Führungsrolle übernimmt. Eine neue Energiequelle wird entdeckt, Mutationen breiten sich aus und Afrika entwickelt sich zum neuen Industriezentrum der Welt. Und nun kommt ihr ins Spiel!

Dying Breed beginnt im Jahr 1994 und lässt euch die Wahl zwischen zwei Fraktionen: Die West World Alliance (WWA) oder die Empire Ascending Order (EAO). Gut gegen böse, Ordnung gegen Chaos - eben wie schon damals bei GDI und NOD.

Einen Mehrspielermodus gibt es nicht! Dying Breed umfasst stattdessen zwei Einzelspielerkampagnen mit jeweils 15 Missionen. Wer alles durchspielen will, soll laut der Entwickler etwa 30 Stunden einplanen. Und ja: Zwischen den Missionen werden Zwischensequenzen mit echten Schauspielern zu sehen sein! Da es sich um ein ehemaliges Indie-Projekt mit begrenztem Budget handelt, solltet ihr aber besser nicht zu viel erwarten - die gezeigten Bilder deuten eher auf günstig produzierte Clips mit Laiendarstellern und hohem Trash-Faktor hin. Aber das kann ja auch ganz lustig sein.

Jawohl, Sir! So spielt sich Dying Breed

Beim Gameplay will Dying Breed mit klassischen Tugenden punkten. Euch erwartet traditioneller Basisbau mit zig Gebäuden, Erntefahrzeugen und jeder Menge Einheiten mit hohem Wiedererkennungswert. Die WWA setzt zum Beispiel traditionelle Soldaten, Jeeps, Bikes, Buggys, Panzer, Hubschrauber, Jets und unterschiedliche Trucks mit Langstreckenwaffen ein. Auch zur See wird gekämpft, es gibt U-Boote, Schlachtschiffe und vieles mehr. Ein paar Helden-Einheiten sind ebenfalls fest eingeplant, die vor allem in einigen Indoor-Missionen ohne Basisbau wichtig werden dürften. Ob der Commando auch so höflich ist wie beim großen Vorbild C&C?

Bildergalerie

Deutlich abgedrehter geht es dafür bei der EAO zu, denn viele ihrer Einheiten sehen so aus, als hätte man sie kreuz und quer aus Sci-Fi-Trash-Filmen der 1980er zusammengekratzt. Gehirnspinnen, Monsterhunde, Zombie-Mutanten, zweiköpfige Fleischberge, entstellte Cyborgs, Rieseninsekten, fliegende Augen, Riesenwürmer, Horror-Kraken, mit Pusteln überzogene Killerwale und irgendwelche ekligen Tentakelviecher hören auf euer Kommando. Zusätzlich verfügt die EAO aber auch über ein klassisches Angebot aus Soldaten, Schiffen, Fahrzeugen und Lufteinheiten.

Und so sieht das Ganze in Bewegung aus.

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Ach ja, Superwaffen gibt es natürlich auch: Gewitterstürme, Streubomben, Nuklearraketen und orbitale Plasma-Kanonen dürften C&C-Fans bekannt vorkommen. Trotz der - zugegeben hässlichen - Benutzeroberfläche soll sich Dying Breed halbwegs modern spielen. Es gibt also zum Beispiel die Möglichkeit, Einheiten per Doppelklick auszuwählen oder sie in Gruppen zu ordnen.

Tipp: Auf der offiziellen Website findet ihr bereits eine altmodische Anleitung im PDF-Format. Dort gibt's auch eine komplette Übersicht auf die vielen Einheiten und Gebäude. Wer ganz nach unten scrollt, entdeckt außerdem noch einige Hintergrundinfos zur Entwicklung.

Preis und Termin: Wann erscheint Dying Breed?

Falls euch die neuen Infos und Screenshots neugierig gemacht haben, gibt es gute Nachrichten: Dying Breed ist schon fast fertig! Das Spiel erscheint bereits am 7. Oktober 2025 über Steam. Ein Preis steht noch nicht fest, allerdings gibt es auf Steam bereits eine spielbare Demo, damit ihr schon mal in die pixelige Retro-Strategie reinschnuppern könnt. Mit Microprose konnten die Entwickler übrigens schon vor zwei Jahren einen namhaften Publisher an Land ziehen.

Quellen: Steam, Sarnayer

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